Bestellte Wahrheiten. Ganz exklusiv
Weil parlamentarische und mediale Kontrolle ausfallen, kann der Verfassungsschutz ein bizarres Eigenleben führen und trotz Reformforderungen weitermachen wie bisher
Was uns aufregt: «Experten»
Alle sind von ihnen genervt, doch anscheinend sind sie unverzichtbar: Unzählige ‚Fachleute‘ bevölkern Fernsehen, Radio und Print. DRadio Wissen hat nachgefragt.
Es gilt das genehmigte Wort
Im anglo-amerikanischen Journalismus sei die Autorisierung politischer Interviews unüblich, heißt es. Ein Artikel in der New York Times entlarvt diese Annahme als medienjournalistischen Mythos. Nun hat auch das Mutterland des Spin seinen Streit um die Autorisierung von Zitaten.
Der NSU und das Versagen des Journalismus
Die journalistische Begleitung der NSU-Morde war nicht nur fachlich, sondern auch im Hinblick auf die Möglichkeiten eines modernen Onlinejournalismus‘ armselig.
Neun Fakten zum Journalismus
Thesen zum Journalismus gibt es zuhauf. Wir halten uns lieber an die Fakten. Etwa an die Berichte des Dortmunder Medienforschers Horst Röper, der die Entwicklungen auf dem Zeitungsmarkt seit vielen Jahren aufmerksam verfolgt.
Alan Rusbridger: Der Frontmann unter den Chefredakteuren
Für den New Statesman hat Peter Wilby den Chefredakteur des Guardian porträtiert.
Antwort an Julia Friedrichs: Der Journalismus braucht die Revolution von unten
Als jungem Journalisten geht einem manches durch den Kopf. Unter anderem, dass man gerne noch einige Jahrzehnte mit Freude bei der Sache bliebe. Das wird immer schwieriger, doch wenn die Leser mitziehen, lässt sich etwas ändern.
Lesenswert: Ronnie Grob interviewt Constantin Seibt
Wenn Journalisten andere Journalisten befragen, sind das oft sehr dröge Veranstaltungen. Dass sich Zwei auf Augenhöhe unterhalten und dabei der schreibende Mensch mit seinen Intentionen sichtbar wird, ist eher die Ausnahme.
Gründet Future Labs, liebe Medienhäuser
Unkenrufe helfen auch nicht weiter. Es braucht neue Ideen und Konzepte, die der veränderten Medienlandschaft Rechnung tragen. Neue Einnahmequellen und Querfinanzierungen könnten ein Weg sein. Und guter Journalismus.