Journalismus in einer Post-Fact-Society
Müssen sich Medien zu Think Tanks entwickeln? Ein Gedankenspiel.
Der Abschied vom “Spiegel” rückt näher
Auch ein Magazin ist nach jahrzehntelangem Lesen zu einer lieben Gewohnheit geworden, wie so vieles, das man nicht mehr missen möchte. Eigentlich.
Das Allerletzte: Ein Interview mit der GEMA-Aufsicht
Die «Berliner Zeitung» hat sich gefragt, wer denn wohl die GEMA kontrolliert, die immerhin behördenähnlich handeln darf. Schön, wenn jemand Hochrangiges sich bereit erklärt, diese Frage von allgemeinem Interesse zu beantworten. Weniger schön, unter welchen Umständen die Beantwortung zustande kam.
Verlag, verlegt, ver…
Ein Buch übers Schreiben? Über journalistisches Schreiben? Über postjournalistisches Schreiben? Ja – und zwar ganz ohne klassischen Verlag.
Die Organisatoren des Leistungssports · Potemkins gelehrige Schüler
London 2012 aus deutscher Sicht: Undurchsichtiger Klüngel, merkwürdige Statements, ‚Zielvereinbarungen‘ direkt aus Wolkenkuckucksheim. Und dann auch noch eine Berichterstattung, die fast an sich selbst erstickt ist.
Jens Weinreich soll nicht mehr für Deutschlandradio arbeiten
Der Sportjournalist wollte DLF und Deutschlandradio Kultur gegenüber keine Ergebenheitsadresse abgeben, sondern weiterhin kritisch über Misstände im Sport berichten. Daraufhin wurde ihm von den beiden Sendern des Deutschlandradios Beschäftigungsverbot erteilt.
Wowereit muss Sommerfest-Sponsoren offenlegen
taz-Redakteur Sebastian Heiser hat mit Geduld und einer Klage erreicht, dass Berlins Regierendem Bürgermeister der Missbrauch von Steuergeldern nachgewiesen werden konnte. Der hatte behauptet, für das Sommerfest fließe «kein Steuergeld». Auch der Senat bestätigte, es würden «keine öffentlichen Mittel aufgewandt».
Paul-Josef Raues Nachtgebet
Der Chefredakteur der «Thüringer Allgemeinen», Zweitpapst des deutschen Journalismus neben Wolf Schneider, hat Ulrich Meyer von dapd ein Interview gegeben und dabei seine Ideale wahrlich nicht verraten.
Recherche im Nähkästchen
Unter dem Titel «Mehr Handwerk: Die Recherche kommt » berichtete gestern der Journalist David Schraven über den Stellenwert der Recherche in Deutschland