Die deutschen Medien verhalten sich wie Amphibien: Wechselwarm, von der Temperatur ihrer Umgebung abhängig. Allerdings passen sie sich nicht ausschließlich natürlichen Gegebenheiten an, sondern suchen stets nach zusätzlichen künstlichen Wärmequellen. Etwa nach der “schönen Piratin” Marina Weisband.
Die Kritik an der neuen Auflage des „neuen Handbuch des Journalismus“ ist berechtigt. Dennoch übersieht sie das eigentliche Problem.
In Ägypten und Afghanistan geht alles von vorne los, Iran, Israel und die USA zündeln. Aber ist [...]
Samira Lazarovic | 1 Kommentar
Im Silicon Valley steigen gerade die Immobilienpreise. Denn bald soll es hier viele neue Millionäre geben, die sich ein Haus kaufen wollen. Woher die “1000 [...]
Sind Transparenz, Partizipation und Datenschutz überhaupt unter einen Hut zu bringen? Einige Gedanken über Liquid Democracy beim Warten aufs Taxi.
Die GEMA hat das erste Mal seit längerer Zeit wieder eine schriftliche Stellungnahme dazu abgegeben, ob sie Creative Commons als eine Option für ihre eigenen [...]
Medienpolitik muss nicht nur technologischen und ökonomischen Realitäten gerecht werden. Vielmehr muss sie zivilgesellschaftlichen Partizipationsbedürfnissen Rechnung tragen, etwa indem sie neue Formen journalistischer Produktion fördert.
Der Blick auf die bei Flattr am häufigsten honorierten deutschen Beiträge im Januar offenbart wenig Neues. Sind auf Flattr etwa nur Podcasts erfolgreich?
Redaktion Carta | 3 Kommentare
Carta dokumentiert Elmar Theveßens ergreifenden Brief an die ZDF-Mitarbeiter.
Redaktion Carta | 44 Kommentare
Wie unlängst beim Österreichischen Rundfunk (ORF) scheint sich nun auch im ZDF eine sender-interne Protestbewegung zu formieren. Noch anonym, noch sehr klein, aber immerhin. Carta [...]
Christian Wulff wird den Deutschen erst einmal erhalten bleiben. Schadlos hält sich nur Angela Merkel. Warum eigentlich?
Mit außerordentlicher Freude stelle ich die Glanzlichter heute wieder auf CARTA. Ich bedanke mich ganz herzlich bei den Ruhrbaronen für das [...]
“Das Gutachten betrachtet nüchtern die kriminologischen Effekte der Vorratsdatenspeicherung und kommt zu dem eindeutigen Schluß, daß die behauptete Schutzlücke nicht besteht. Nicht erst aufgrund dieser [...]
Bevor die Plattform an die Börse geht, wird sie von ihren 800 Millionen Bewohnern noch hübsch gemacht.
Wolfgang Michal | 3 Kommentare
Um die Kulturflatrate aka Kulturwertmark ist es still geworden. Doch die Flatrate-Idee lebt. In Osteuropa. Kann das slowakische Modell auch hierzulande Schule machen?
Die Schnäppchenmentalität des Bundespräsidenten wird unangenehme Folgen haben – im In- und Ausland.
Matthias Schwenk | 1 Kommentar
Aktuell führt Facebook für alle Personenprofile verbindlich eine neue Darstellungsform, Chronik genannt, ein. Das ist nicht ohne Risiko, denn die User könnten daraus lernen, sich [...]
Das Autorenportal Carta soll fortbestehen. Das wird nicht einfach. Aber wir wollen es versuchen.
Carta dokumentiert nachfolgend die Rede Thymian Bussemers auf der Trauerfeier für Robin Meyer-Lucht. Der Autor hat die Rede um rein private Bezüge und Erinnerungen gekürzt. [...]
Die aktive Blogger-Community des „Freitag“ will künftig mehr mitreden im Blatt und auch besser informiert werden. Umgekehrt fordert die Freitag-Redaktion von ihrer Community bessere Texte. Welche Entwicklungs-Chance hat das Hybrid-Experiment im Angesicht der heranrückenden Huffington Post?
Seit gestern ist das Non-Profit-Portal für Medien- und Gesellschaftskritik online. Vocer finanziert sich über Stiftungsgelder und Spenden. Es wird herausgegeben vom gemeinnützigen Verein für Medien- und Journalismuskritik (VfMJ).
In der Berliner Zeitung bricht der Schriftsteller Peter Glaser eine Lanze für die Hackerkultur. Hacken, das sei so eine Art „Jugend forscht“. Denn die „Hacker zeigen, dass man sich erheben kann und sich nicht vor der Zukunft fürchten muss…“
Ein CDU-Abgeordneter aus Korschenbroich (das liegt in der Nähe von “Weisse Bescheid, Schätzelein!!”) hat einen Shitstorm im Netz provoziert. Der Zeitpunkt dafür war extrem gut gewählt.
Wolf Schneider und Paul-Josef Raue haben eine neue Auflage ihres „Handbuch des Journalismus“ herausgebracht. Vor allem das neue Kapitel zum Online-Journalismus stößt auf heftige Kritik.
Wirtschaftliche Heterogenität zerstört den Euro, meint Norbert Berthold im Blog Wirtschaftliche Freiheit und plädiert für eine Redimensionierung des Währungsraums: Nur ein währungspolitisches Kerneuropa könne den Euro noch retten.
Die Filmstadt Babelsberg wird 100. Der rbb sendet eine Woche lang Highlights.
Wie der Boulevard sich zum Leitstern aufschwingt, wie Medien und Politik ineinander fließen und was dabei herauskommt, wenn Grenzziehungen, Maßstäbe und Kategorien verloren gehen. Ein Essay über den deutschen Selbsthass und den Wulff in uns.
Viele rätseln derzeit über den partiellen “Linkskurs” des konservativen Leitmediums. Vor allem der forsche Antikapitalismus im Feuilleton wirkt auf manche berauschend. Wird die Frankfurter Redaktion zum Zentrum der deutschen Occupy-Bewegung oder ist alles nur Schall und Rauch?
Wie kann man einen Parteitag so hinbiegen, dass er richtig entscheidet? Warum sind sich innerparteiliche Demokratie und Antragskommissionen oft spinnefeind? Der schwelende Konflikt um die Vorratsdatenspeicherung ist ein Lehrstück darüber, wie Parteien gelenkt werden.
Der angekündigte Anschlag auf das „Internet-Parlament“ Facebook hat nicht stattgefunden. König Jakob I. Zuckerberg darf weiter regieren. Und in Mexiko wurden die Handlanger des Drogenkartells Los Zetas auch nicht verraten. Dafür ist Anonymous in aller Munde.
Dass die von Papandreou angekündigte Volksbefragung bloß ein Druckmittel im politischen Machtspiel war, offenbart die wahre Natur der Krise: Die demokratische Willensbildung ist im Finanz-Schlamassel zum Beiwerk verkommen. Auch Habermas spricht jetzt von Postdemokratie.
Heftig wird in deutschen Medien diskutiert, was besser sei für Europa: das griechische Volk zu fragen oder lieber nicht zu fragen. Doch im Grunde stellt sich längst eine viel weiter gehende Frage: Wann gibt es ein Referendum für alle Europäer?
Wenn es um Billionen Euro geht, sollten die Volksvertreter am besten die Klappe halten. Sonst kann Angela Merkel nicht hören, was Josef Ackermann ihr empfiehlt. Ein Leitartikel der SZ offenbart, wie schnell Journalisten demokratische Essentials über Bord werfen. Kein gutes Omen für die öffentliche Krisenbewältigung.
Angesichts der offenen Staatskrise stellt sich die Frage, warum die Netzbewegung gegen staatliche Computer-Überwachung und die bankenkritische Occupy-Bewegung nicht gemeinsame Sache machen.
Die Empörung über die entdeckten „Staatstrojaner“ ist groß, doch die politischen Vorschläge, wie man dem Mangel an Transparenz und Kontrolle des Staates abhelfen kann, sind noch ziemlich übersichtlich.