Tageszeitungen und Buchverlage setzen auf unterschiedliche eReader-Strategien. Beide verkennen dabei offenbar ihre Kundenkernsegmente – und handeln entgegen der Logik ihrer Produkte.
Zivilgesellschaftliche Potenziale des Internet? Eine Spurensuche nach Strategien für die erfolgreiche (politische) Kommunikation im Netz.
Tageszeitungen und Buchverlage setzen auf unterschiedliche eReader-Strategien. Beide verkennen dabei offenbar ihre Kundenkernsegmente – und handeln entgegen der Logik ihrer Produkte.
Springers Cheflobbyist möchte eine kollektive Bezahllösung für Presseinhalte im Netz. Gleichzeitig fordert er, dass die Verlage dabei genau so viel verdienen wie bisher. Das aber [...]
Wolfgang Michal | 32 Kommentare
Zuerst hieß es, ACTA sei der finale Angriff auf die Netzfreiheit. Dann hieß es, für die Deutschen ändere sich gar nichts. Was ist richtig? Beides? [...]
Matthias Schwenk | 10 Kommentare
Gleich zwei neue Debattenportale zum Medienwandel und der Digitalisierung unserer Gesellschaft sind in diesen Tagen online gegangen: Zunächst Vocer, getragen vom Verein für Medien- und [...]
Wolfgang Michal | 11 Kommentare
Noch vor wenigen Monaten haben sich viele über ihre Tatenlosigkeit lustig gemacht. Doch plötzlich ist sie die Eiserne Lady Europas. Wie schafft Mutti das bloß? [...]
Hans F. Bellstedt | 23 Kommentare
Ein Mitglied der Internet-Enquete hat die “Netzgemeinde” provoziert, die reagierte wie erwartet heftig. Doch Debatten wie diese führen nicht weiter.
Tassilo Pellegrini | 4 Kommentare
Es sollte ein Scherz sein, wurde aber durch die US-Heimatschutzbehörde als Bedrohung der nationalen Sicherheit eingestuft. Die Rede ist von zwei Tweets eines 26-Jährigen.
Wolfgang Michal | 5 Kommentare
Apple hat inzwischen 100 Milliarden Dollar in der Portokasse. Doch letztlich wird es der göttlichen Firma so gehen wie Rockefellers Standard Oil Company.
Lange habe ich dieses Thema mit mir herumgetragen. Habe es mit Verlagen diskutiert, habe mit Agenten über das Pro und Contra gestritten, wurde von Schreibblockaden [...]
Die Kritik an der neuen Auflage des „neuen Handbuch des Journalismus“ ist berechtigt. Dennoch übersieht sie das eigentliche Problem.
In Ägypten und Afghanistan geht alles von vorne los, Iran, Israel und die USA zündeln. Aber ist [...]
Samira Lazarovic | 1 Kommentar
Im Silicon Valley steigen gerade die Immobilienpreise. Denn bald soll es hier viele neue Millionäre geben, die sich ein Haus kaufen wollen. Woher die “1000 [...]
Michael Seemann | 5 Kommentare
Sind Transparenz, Partizipation und Datenschutz überhaupt unter einen Hut zu bringen? Einige Gedanken über Liquid Democracy beim Warten aufs Taxi.
Die GEMA hat das erste Mal seit längerer Zeit wieder eine schriftliche Stellungnahme dazu abgegeben, ob sie Creative Commons als eine Option für ihre eigenen [...]
Medienpolitik muss nicht nur technologischen und ökonomischen Realitäten gerecht werden. Vielmehr muss sie zivilgesellschaftlichen Partizipationsbedürfnissen Rechnung tragen, etwa indem sie neue Formen journalistischer Produktion fördert.
Die deutschen Medien verhalten sich wie Amphibien: Wechselwarm, von der Temperatur ihrer Umgebung abhängig. Allerdings passen sie sich nicht ausschließlich natürlichen Gegebenheiten an, sondern suchen [...]
Der Blick auf die bei Flattr am häufigsten honorierten deutschen Beiträge im Januar offenbart wenig Neues. Sind auf Flattr etwa nur Podcasts erfolgreich?
Al Jazeera hat in einem Interview dem amerikanischen Journalisten Nir Rosen die wichtigsten Fragen über die Lage in Syrien und die Organisation des Widerstands gestellt.
Die europaweiten Proteste gegen Acta machen jetzt viele Politiker nachdenklich. So viele junge Leute hatten sie nun wirklich nicht erwartet. Und wer Augen hatte, konnte sehen, dass der Protest weit über Acta hinaus ging. Der Unmut richtete sich generell gegen die Art, wie in Europas Amtsstuben Politik gemacht wird.
- und es könnte Fernsehen für immer verändern: “Erinnern Sie sich daran, wie Intel eine Museumsausstellung Ihres Lebens mit Ihren Facebook-Daten erstellt hat? Oder wie Google Ihren Geburtsort in das Arcade-Video “Fire The Wilderness Downtown” eingebaut hat?”
Heute Morgen machte eine Meldung die Runde, Daten des Kunduz-Untersuchungsausschusses seien von Anonymous geleakt worden. Allerdings sind die Daten frei zugänglich – wenn man weiß, wo man suchen muss.
“Jens Ferner führte eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?”
Martin Weigert schreibt über Walled Gardens – eine Gefahr, die neben vielen anderen von außen wie “Sicherheits”politik und Lobbyismus das Netz von innen bedroht.
Die aktive Blogger-Community des „Freitag“ will künftig mehr mitreden im Blatt und auch besser informiert werden. Umgekehrt fordert die Freitag-Redaktion von ihrer Community bessere Texte. Welche Entwicklungs-Chance hat das Hybrid-Experiment im Angesicht der heranrückenden Huffington Post?
Seit gestern ist das Non-Profit-Portal für Medien- und Gesellschaftskritik online. Vocer finanziert sich über Stiftungsgelder und Spenden. Es wird herausgegeben vom gemeinnützigen Verein für Medien- und Journalismuskritik (VfMJ).
In der Berliner Zeitung bricht der Schriftsteller Peter Glaser eine Lanze für die Hackerkultur. Hacken, das sei so eine Art „Jugend forscht“. Denn die „Hacker zeigen, dass man sich erheben kann und sich nicht vor der Zukunft fürchten muss…“
Ein CDU-Abgeordneter aus Korschenbroich (das liegt in der Nähe von “Weisse Bescheid, Schätzelein!!”) hat einen Shitstorm im Netz provoziert. Der Zeitpunkt dafür war extrem gut gewählt.
Wolf Schneider und Paul-Josef Raue haben eine neue Auflage ihres „Handbuch des Journalismus“ herausgebracht. Vor allem das neue Kapitel zum Online-Journalismus stößt auf heftige Kritik.
Wirtschaftliche Heterogenität zerstört den Euro, meint Norbert Berthold im Blog Wirtschaftliche Freiheit und plädiert für eine Redimensionierung des Währungsraums: Nur ein währungspolitisches Kerneuropa könne den Euro noch retten.
Die Filmstadt Babelsberg wird 100. Der rbb sendet eine Woche lang Highlights.
Wie der Boulevard sich zum Leitstern aufschwingt, wie Medien und Politik ineinander fließen und was dabei herauskommt, wenn Grenzziehungen, Maßstäbe und Kategorien verloren gehen. Ein Essay über den deutschen Selbsthass und den Wulff in uns.
Viele rätseln derzeit über den partiellen “Linkskurs” des konservativen Leitmediums. Vor allem der forsche Antikapitalismus im Feuilleton wirkt auf manche berauschend. Wird die Frankfurter Redaktion zum Zentrum der deutschen Occupy-Bewegung oder ist alles nur Schall und Rauch?
Wie kann man einen Parteitag so hinbiegen, dass er richtig entscheidet? Warum sind sich innerparteiliche Demokratie und Antragskommissionen oft spinnefeind? Der schwelende Konflikt um die Vorratsdatenspeicherung ist ein Lehrstück darüber, wie Parteien gelenkt werden.