Robin Meyer-Lucht | 4 Kommentare
Zwölf Wochen vor der Bundestagswahl sieht sich der Wähler mit der Lethargie eines vertagten Handlungsdrucks konfrontiert. Im Vorwahlkampf feht es vor allem an einem: An der Zuversicht der Wähler, dass sie mit ihrer Stimme wirklich etwas verändern könnten.
Robin Meyer-Lucht | 4 Kommentare
Zwölf Wochen vor der Bundestagswahl sieht sich der Wähler mit der Lethargie eines vertagten Handlungsdrucks konfrontiert. Im Vorwahlkampf feht es vor allem an einem: An [...]
Kritische Stimmen zur sächsischen Regierung kommen im Sachsenspiegel kaum zu Wort. Er verfehlt damit den Programmauftrag des MDR, doch Intendant Udo Reiter ignoriert das Problem.
Lutz Schumacher | 24 Kommentare
Wir dürfen uns um Himmels Willen nicht klüger vorkommen als unsere Leser. Denn ihre Wirklichkeit herrscht über unsere Wirklichkeit. Wenn wir sie jetzt nicht beginnen [...]
Mit seiner Forderung nach einem erweiterten Leistungsschutzrecht für Verlage hat Hubert Burda großes Echo ausgelöst. In der Zusammenschau überwiegen die ablehnenden Stimmen.
Ich halte Hubert Burda für viel zu schlau, als dass er blauäugig mal eben unüberlegt einen feuilletonistischen Meinungsbeitrag ohne Ziel und Zweck abdrucken lässt. [...]
Matthias Schwenk | 31 Kommentare
Werden Verlage im Internet schleichend enteignet? Hubert Burda vertritt diese Auffassung aktuell in der FAZ und macht sich für ein Leistungsschutzrecht stark. Statt aber nach [...]
Seit bekannt geworden ist, dass Joschka Fischer das Konsortium der Nabucco-Pipeline beraten wird, inszenieren die Medien ein Duell mit Gerhard Schröder, der den Bau der [...]
Christoph Bieber | 11 Kommentare
Vor dem Hintergrund einer erheblich größer und „normaler“ gewordenen Nutzerschaft werden gesellschaftlich relevante Konfliktbereiche offenbar, die noch vor wenigen Jahren als eher exotische Politik-Gegenstände galten. [...]
Klaus-Peter Schöppner | 3 Kommentare
Der Krisenkurs der SPD erweist sich als weiterer Fallstrick vor der Bundestagswahl. Drei Monate vor der Wahl muss sie ihre Wahlstrategie völlig neu justieren. Selbst [...]
Die Popkomm war zuletzt eine Veranstaltung für eine Branche ohne funktionierendes Geschäftsmodell und mit Hang zur selbstverliebten Trivialisierung. Nach der Absage heißt es nun für [...]
Stephan Ruß-Mohl | 6 Kommentare
Der Boston Globe ringt um die Zukunft, die Aasgeier lauern bereits im Gebüsch. Medienforscher sind neugierig, was passieren wird, wenn es im ersten großen Agglomerationsraum [...]
Die SPD hat den Klimaschutz als Wahlkampfthema für sich entdeckt. Dabei hilft ein engagierter und präsenter Umweltminister sowie eine umweltpolitisch überwiegend erfolgreiche Regierungsarbeit in zwei [...]
Die Debatte über den Schutz journalistischer Inhalte im Internet gewinnt an Schärfe. Immer mehr Verlage greifen Google an, der viele Inhalte auswertet und vermarktet. Der Internetkonzern reagiert genervt.
Diverse traditionelle Medien haben begonnen, auf ihren Websites hauseigene oder freie Blogger zu beschäftigen. Diese sollen die klassischen Angebote bereichern. Davon ist jedoch wenig zu spüren.
David Marburger, an alleged First Amendment attorney, and his economics-professor brother, Daniel, are proposing the copyright law be changed to insist that a newspaper’s story should appear only on its own web site for the first 24 hours before it can be aggregated or retold. Incredible.
Peter Würtenberger, Chief Marketing Officer der Axel Springer AG, fordert eine neue Zwangsabgabe zur Subventionierung der Verlage. Der Springer-Konzern glaubt nicht mehr an die Marktwirtschaft. Zumindest dann, wenn es um die Gelegenheit geht, Geld auf einfachere Weise einzuziehen.
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Krise, welche Krise? Während in den Nachrichten eine Hiobsbotschaft auf die nächste folgt, ist im Alltag vieler Deutscher noch wenig von der Krise zu spüren. Also alles halb so schlimm? Oder gibt es andere Gründe für den überraschenden Gleichmut? Tatsächlich sind bislang vor allem die prekär Beschäftigten von der Krise betroffen, und diese repräsentieren eben (noch) nicht das Gros der Bevölkerung.
Mit markigen Worten sollte man ja vorsichtig sein. Aber vermutlich laufen wir tatsächlich auf so etwas wie einen “Kampf der Kulturen” zu, bei dem die alten, analogen Medien mit allen nur denkbaren Mitteln um ihre Existenz kämpfen werden. Ihr Feind - oder besser: Ihr Feindbild - ist die neue, digitale Welt.
Ich kann dieses Gejammer nicht mehr hören. Die Klagen von Herrn Burda, seine wertvollen Inhalte würden schleichend enteignet - was meint er damit? Auf Focus.de finde ich den gleichen Infomüll wie überall, angereichert mit einem “Strandführer Ibiza” und “Richtungsstreit in der Busenpartei”.
Das schlechte Abschneiden der SPD bei der Europa-Wahl ist an Franz Müntefering nicht spurlos vorübergegangen. Zwar vermittelt der SPD-Vorsitzende nicht den Eindruck, als sei er zutiefst davon betroffen. Er zeigt sich enttäuscht und überrascht. Anders hätte er sich auch nicht äußern können.
Die Kulturflatrate, eine zentral eingesammelte und an Rechteinhaber ausgeschüttete Pauschalabgabe auf online verteilte Kulturgüter, wird zunehmend auch von Parteien und Vertretern der Contentindustrie diskutiert und immer öfter befürwortet. Wir führen Argumente für und gegen das Flatrate-Prinzip an.