Wolfgang Michal 02.11.10

Die Handschrift des Reporters

Christian Jungblut war es leid, dass seine Texte von Redakteuren nach Belieben umgeschrieben wurden. Im Januar 2010 zog er vor Gericht – und bekam Recht.

Wolfgang Michal 25.10.10

Das Dogma Anonymität

Gibt es in der Öffentlichkeit ein übergeordnetes „Recht auf Anonymität“? Steht der Persönlichkeitsschutz in jedem Fall über dem öffentlichen Interesse? Diese Fragen werden derzeit anhand der Causa Neven DuMont/Niggemeier heftig diskutiert.

Wolfgang Michal 22.10.10

Bad Bank = Bad Journalismus

Wer die Berichte – oder besser: die Nichtberichte – über die Milliarden-Transaktion von der Problembank Hypo Real Estate zur Bad Bank verfolgt hat, kommt aus dem Staunen nicht heraus. Man fragt sich: Was vermitteln die Medien eigentlich über die größte Finanztransaktion in der deutschen Geschichte?

Robin Meyer-Lucht 18.10.10

2 Jahre Carta: Wir feiern

Carta feiert sein zweijähriges Bestehen mit einem kleinen Empfang am 25. November in Berlin.

Hans F. Bellstedt 17.10.10

Nicht Glamour, sondern sprachliche Virtuosität erklärt den Guttenberg-Hype

Wer das Phänomen Karl-Theodor zu Guttenbergs verstehen will, dem hilft nicht so sehr der SPIEGEL weiter – sondern die Lektüre der in der FAZ abgedruckten zu Guttenberg Rede vom 2. Oktober. Sie ist, wenn nicht alles täuscht, die Bewerbungsrede eines Dirigentensohns um einen der Führungsposten in dieser Republik.

Wolfgang Michal 15.10.10

Strohfeuerfrei!

Sascha Lobo hat ein Buch geschrieben, das als potentieller Bestseller noch nicht so recht wahrgenommen wird. Deshalb macht er nun ‚Guerilla-Marketing’ und feuert ins Netz.

Robin Meyer-Lucht 12.10.10

ACTA-Studie: Internet gewinnt leicht, TV stabil und weiter vorne, Print verliert

Neue Zahlen aus Allensbach: Die junge, formal höher gebildete Zielgruppe verfolgt das aktuelle Geschehen zunehmend elektronisch – über Internet und TV. Print verliert deutlich. Das Fernsehen zeigt sich robust.

Matthias Schwenk 10.10.10

Politik als Social Network? Die “transparente Demokratie” als Ausweg aus der Politikkrise

Die Politik in Deutschland hat ein Problem und Stuttgart 21 ist dessen symbolhafte Verkörperung: Die Proteste gegen den neuen Bahnhof richten sich auch gegen einen Politikbetrieb, der nicht mehr zeitgemäß ist. Eine «transparente Demokratie» ist jetzt gefordert und mit Hilfe des Internets könnte sie realisiert werden.

Wolfgang Michal 09.10.10

#S21: Von München lernen heißt aussteigen lernen

Viele fragen sich, welchen Kompromiss Heiner Geißler für Stuttgart 21 überhaupt erzielen kann. Denn eine Vereinbarung, die Bäume im Schlosspark nur halb abzusägen oder den Bahnhof nur halb abzureißen, bringt ja nichts. Vielleicht sollten die Kombattanten einmal nach München schauen.

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