Über die Zeitkrise im Superwahljahr 2011
Regieren im Minutentakt kennzeichnet das Politikmanagement der Spitzenakteure. Doch längst haben die Bürger den Leerlauf des Polit-Theaters erkannt. Sie wollen mitentscheiden. Aber wie? Wie können indirekte und direkte Demokratie miteinander verzahnt werden? Für den Politikwissenschaftler Karl-Rudolf Korte ist das vor allem eine Zeit-Frage.
Die deutschen Flattr-Charts im Dezember 2010
Die Liste der 25 meist-geflatterten deutschsprachigen Textbeiträge im Dezember: Jugendmedienschutz-Staatsvertrag, Afghanistan, Tagesschau-App und immer wieder WikiLeaks.
Der alte Politikjournalismus erzählt Stories, der neue ist nichtlinear und visuell
Viele Journalisten beklagen, dass sich aus «Brüssel» keine wirklich spannenden Geschichten schlagen lassen. Die bürokratische EU und ihre komplexen Abstimmungsmechanismen verführen deshalb oft zum Aufbauschen ganz normaler Konflikte. Was tun dagegen? Max Steinbeis sieht in der Förderung des «data journalism» eine mögliche Alternative.
Verlegerforderung Leistungsschutzrecht: Ja, habt ihr denn überhaupt keinen Stolz?
Weil uns das Verlangen nach einem Leistungsschutzrecht auch 2011 wieder «über Gebühr» beschäftigen wird, hat Mario Sixtus einen zornigen Brief an Springer, Holtzbrinck, Burda & Co. geschrieben.
Das Jahr des Thilo Sarrazin
Was war den Carta-Lesern 2010 besonders wichtig? Der Rücktritt des Bundespräsidenten, BILD, Google, die Guttenbergs, Vorratsdatenspeicherung, Datenschutz, WikiLeaks, Leistungsschutzrecht – und immer wieder Thilo Sarrazin.
Ist das neue ungarische Mediengesetz ein Fall für die Europäische Union?
Hubertus Gersdorf, Inhaber der Gerd Bucerius-Stiftungsprofessur für Kommunikationsrecht an der Universität Rostock und sachverständiges Mitglied der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ meint: Nein. Die EU-Kommission habe hier – leider – kein Durchgriffsrecht.
Frei schwebende Genies – aus Netz, Medien und Soziologie
Was haben Blogger, Terroristen, Julian Assange und die 68er miteinander zu tun? Die WELT erklärt es uns in einem Potpourri beliebter Melodien.
Focus mit falscher Brennweite?
Focus-Chefredakteur Wolfram Weimer war sich ganz sicher, dass es in Deutschland einen größeren Markt für gepflegten Konservativismus gibt. Einen Konservativismus mit stabilen Werten, tiefem Glauben und deutscher Kultur.
Deutschlands Flehen in der Euro-Krise: Lasst uns nicht allein!
Retten kommt in Misskredit. Eine Einsicht, in der Ökonomen, Politiker und Rhetoriker auf frappierende Weise übereinstimmen. Warum?