Peichl befürchtet Dauerkrise des Qualitätsjournalismus im Netz
Im Interview mit Carta zeigt sich Markus Peichl atemberaubend skeptisch in Sachen Qualitätsjournalismus und Internet: «Es wird nur ganz wenige Online-Angebote geben, die Journalismus nach den bisher gewohnten Standards auch refinanzieren können.»
Erbarmen! Zu spät, die Retter kommen.
Dass staatliches Eingreifen in Zeiten wie der derzeitigen Krise grundsätzlich notwendig ist, ist unbestritten. Allerdings gilt das nicht für alle Maßnahmen und jede Bürgschaft und Subvention. Die Gefahr ist groß, dass das Kind nun mit dem Bade ausgeschüttet wird.
Die neuen Worte der Macht
Barack Obama hat das Land bereits mit seinem Amtsantritt verändert. Sein Talent, Visionen in Worte zu fassen, definiert eine neue politische Ästhetik, die längst zu politischen Inhalten führt.
Hessenwahl: Nicht Kompetenz, sondern Konzilianz gewinnt
Ausgerechnet die Kriterien, die Ypsilanti 2008 zum Wahlsieg über Koch verhalfen, haben der SPD diesmal die höchste Wahlniederlage in Hessen beschert. Ein Treppenwitz der hessischen Wahlgeschichte.
Medienkrise 2008: die Tagespresse, das Netz und die deliberative Öffentlichkeit
Die aktuelle Krise ist Katalysator dieses Medienwandels. Sie zeigt, dass die technologische Konfiguration, welche die klassischen Medien und ihren Journalismus hervorbrachte, sich ihrem Ende zuneigt. Für eine deliberative Öffentlichkeit muss dies kein Nachteil sein.
Für eine neue Poesie der Neugier: Das Web verändert den Journalismus – nicht nur online
Der Ruf des Online-Journalismus ist ein Desaster. Bei gestandenen Print-Journalisten hat er kein Renommee: Online-Journalismus liegt angeblich allein in den Händen von schlecht bezahlten und unerfahrenen Jungjournalisten, die hauptsächlich Agenturmaterial verwursten, wenig an ihren Texten hängen und kaum recherchieren.