Eigentumsrecht schlägt Panoramafreiheit in Preußen
Nach langjährigem Rechtsstreit entscheidet der Bundesgerichtshof gegen die Interessen der Fotografen und der Öffentlichkeit. Die Richter gewähren der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten ein Vermarktungsmonopol. Gut möglich, dass Neuschwanstein morgen nachzieht.
WikiLeaks: Staatsfeind Nr.1
Die Geheimnisverräter zeigen uns, wie die Verhältnisse wirklich sind. Manche sehen das ungern. Und manche finden diesen Mut sogar beängstigend. Lieber würden sie wieder in der Unwahrheit leben.
Der kommende Aufstand: Ein immens französisches Buch
«Die Melodie, der Tonfall, die Bilder dieses Textes treffen Dich ungebremst in den Solarplexus. Du krümmst Dich vor der Evidenz. Du gehst auf die Knie vor den erhabenen Bildern. Wo gibt es Eintrittskarten? In welchem Kino?» Hans Hütt über das Pamphlet «Der kommende Aufstand».
Filter oder Resonanz? Plädoyer für ein produktives Spannungsverhältnis
Nicht nur im Automobilbau, auch in der Medienbranche nimmt das Interesse an Hybridmodellen zu. Denn die Kombination aus redaktionellem Filter und Nutzerresonanz ist herkömmlichen Medien überlegen.
Wie die Hamburger Grünen kohlrabenschwarz wurden
Den Bürgern im ärmeren Süden der Hansestadt geht es zunehmend auf die Nerven, was die Bürger im reicheren Norden auf Kosten des Südens so planen. Folgt auf Stuttgart 21 demnächst Hamburg 21?
Glücklich im Kopfgefängnis: Internetgiganten im deutschen Feuilleton
In deutschen Kulturressorts und Feuilletons schlägt Apple, Facebook und Google eine Tonalität wie kaum einer anderen Branche entgegen – und man darf wohl fragen: Was denken sich die Autoren bei ihren Artikeln?
Guttenbergs charmanter Imperialismus
Horst Köhler ist deshalb zurücktreten. Der Verteidigungsminister wird für ähnliche Aussagen gefeiert.
Stream vom Netzpolitischen Kongress der Grünen
Der netzpolitische Kongress der Grünen Bundestagsfraktion – unter anderem mit Saskia Sassen und Reto Hilty. Der Stream.
Sixt – Ein Unternehmen missbraucht die Demonstrationsfreiheit
Wer Sixt für ihr Guerillamarketing-Kalkül kritisiert, muss ein spaßbefreiter Spielverderber sein, denn was ist schon passiert? Nun: Es ist das Missverhältnis von durchschaubarem Kommerz, wichtigem politischen Thema und billigem Klamauk, das Unwohlsein macht.