Mercedes Bunz 03.11.08

Für eine neue Poesie der Neugier: Das Web verändert den Journalismus – nicht nur online

Der Ruf des Online-Journalismus ist ein Desaster. Bei gestandenen Print-Journalisten hat er kein Renommee: Online-Journalismus liegt angeblich allein in den Händen von schlecht bezahlten und unerfahrenen Jungjournalisten, die hauptsächlich Agenturmaterial verwursten, wenig an ihren Texten hängen und kaum recherchieren.

Marvin Oppong 01.11.08

Brutalstmögliche Aufklärung

Besonders in Krisenzeiten müsste der investigative Journalismus eigentlich eine Hochzeit erleben. Immerhin gibt es Probleme, Fehlentscheidungen, Vertuschungen und natürlich jede Menge Schuldige.

Robin Meyer-Lucht 28.10.08

ZDF versendet eigene PR-Meldung im ›heute journal‹

Wenn das ZDF, wie am Sonntag, mit einer seiner monumentalen Geschichtsdokumentationen nicht eine, sondern zwei Millionen Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren erreicht, ist das dem Haus nicht nur eine PR-Mitteilung wert. Das heute journal leistet bereitwillig publizistische Unterstützung und produziert einen grotesken Werbefilm in eigener Sache. Dabei gibt es Kritiker genug.

Frank Hartmann 28.10.08

Das Pfeifen der Spatzen …

Parbleu! Die GfK-Experten orakeln das Gute herbei.

Ralf Schwartz 27.10.08

Warum will der Spiegel nicht, was der Guardian kann?

Nun kann man sich ganze Artikel des englischen Guardian per RSS auf seinen Rechner senden lassen. Beim Spiegel etwa geht das nur für die Überschrift. Wann werden die deutschen Verlage leserfreundlicher?

Ralf Schwartz 27.10.08

Der Blick in die Annalen des TV beweist: Früher war alles besser!

Bisher war es nur so ein flaues Gefühl im Magen, das mich die aktuelle Qualität des TV als unterirdisch bezeichnen ließ. Ich hatte nichts als meine individuellen Erinnerungen an bessere Zeiten. Nun blickt Zeit Online genau 30 Jahre zurück. Perfekt.

Frank Hartmann 25.10.08

Demokratie funktioniert ohne Autos, aber nicht ohne Zeitungen?

«Dachten Sie nie, dass eine Zeitungsseite eine symbolistische Landschaft ist?»

Robin Meyer-Lucht 24.10.08

Beck: «Die Gremien stehen unter Beobachtung»

Kurt Beck hat sich als Chef der Medienkommission noch einmal in der Süddeutschen Zeitung zum neuen Rundfunkstaatsvertrag geäußert. Das Interview enthält zwei aufschlussreiche Passagen.

Robin Meyer-Lucht 23.10.08

Vorbild Bundesregierung: sei innovationsfeindlich, habe Angst vor dem Medienwandel

Die «Nationale Initiative Printmedien» hat zwei Chancen: Entweder sie entwickelt sich zu einer Initiative zu Qualitätsjournalismus sowie den medienpädagogischen und strukturpolitischen Herausforderungen einer On-Demand-Gesellschaft oder sie bleibt reine Geldverschwendung.

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