Warum sind Computer im Bundestag verboten?
Thomas Knüwer hat herausgefunden: Eine offizielle Begründung für die pc-feindliche Geschäftsordnung des Bundestages gibt es nicht.
«Ein besserer Präsidentschaftsbewerber ist kaum vorstellbar»
Joachim Gauck überzeugt seine Zuhörer bei einer Rede in Berlin, wie Denkler in der SZ kommentiert:»Mal ist Gauck links, mal konservativ, mal Mitte, mal grün, mal gelb. Er eckt bei allen an und doch können sich alle mit ihm identifizieren.» – Mit Video.
Die Perspektive deutscher Netzpolitik: konservativ
Weitere Stimmen zur Netzpolitik-Rede des Bundesinnenministers: Ist es schon ein Fortschritt, wenn sich überhaupt ein deutscher Innenminister zusammenhängende Gedanken um das Netz macht?
Eckpunkte zur Netzpolitik: Erste Reaktionen
Ein Verfallsdatum für Daten, der Schutz des Einzelnen und die «Selbstregulierung der Internet-Gemeinschaft» sind für Christoph Hartung die zentralen Thesen der Netzpolitik-Rede des Innenministers. Carta trägt hier die ersten Reaktionen zusammen.
Audiostream: De Maizières Grundsatzrede zur Netzpolitik und Podiumsdiskussion [Update]
Die Thesen der Grundsatzrede zur Netzpolitik kann man bereits nachlesen. Jetzt auch mit Audiostream.
Die politische Erzählung, Schirrmacher und Köhler
Frank Schirrmacher beklagt das Unterhaltungsprimat in der Politik, das zunehmend der Logik einer literarischen Erzählung folge. Das sah Horst Köhler ganz genauso – und mahnte eine «innere Reform der deutschen Presse» an.
DJV zum Leistungsschutzrecht: Ja, aber bitte die Hälfte der Einnahmen für Journalisten
Wenn die Journalisten die Hälfte der Einnahmen bekommen und das Zitatrecht nicht ausgehebelt wird, könnte sich der DJV eine Zustimmung zum Leistungsschutzrecht für Presseverlage gut vorstellen.
Wulff oder Gauck? Wie man ein verdammt guter Politiker wird.
Geschichten brauchen Drama, Konflikte und komplexe, interessante Charaktere. Frank Schirrmacher zeigt anhand literarischer Kategorien, warum Gauck für die Öffentlichkeit der bessere Bundespräsidentschaftskandidat ist und warum dies zu kritisieren ist.
Spreng: «Diese Regierung hatte ja nicht mal für den Koalitionsvertrag eine Überschrift»
«Politik, wie man sie in dem Sparpaket exerziert hat, ist nicht zu verkaufen.» Michael Spreng bedauert im Interview mit Stefan Niggemeier die Kommunikationsexperten der Koalition, die Politik gegen das Gerechtigkeitsempfinden der Mehrheit der Bevölkerung vermitteln sollen.