Das Autorenportal Carta soll fortbestehen. Das wird nicht einfach. Aber wir wollen es versuchen.
Wolfgang Michal | 10 Kommentare
Noch vor wenigen Monaten haben sich viele über ihre Tatenlosigkeit lustig gemacht. Doch plötzlich ist sie die Eiserne Lady Europas. Wie schafft Mutti das bloß? [...]
Hans F. Bellstedt | 10 Kommentare
Ein Mitglied der Internet-Enquete hat die “Netzgemeinde” provoziert, die reagierte wie erwartet heftig. Doch Debatten wie diese führen nicht weiter.
Tassilo Pellegrini | 2 Kommentare
Es sollte ein Scherz sein, wurde aber durch die US-Heimatschutzbehörde als Bedrohung der nationalen Sicherheit eingestuft. Die Rede ist von zwei Tweets eines 26-Jährigen.
In Ägypten und Afghanistan geht alles von vorne los, Iran, Israel und die USA zündeln. Aber ist [...]
Michael Seemann | 4 Kommentare
Sind Transparenz, Partizipation und Datenschutz überhaupt unter einen Hut zu bringen? Einige Gedanken über Liquid Democracy beim Warten aufs Taxi.
Die GEMA hat das erste Mal seit längerer Zeit wieder eine schriftliche Stellungnahme dazu abgegeben, ob sie Creative Commons als eine Option für ihre eigenen [...]
Christian Wulff wird den Deutschen erst einmal erhalten bleiben. Schadlos hält sich nur Angela Merkel. Warum eigentlich?
Bevor die Plattform an die Börse geht, wird sie von ihren 800 Millionen Bewohnern noch hübsch gemacht.
Die Schnäppchenmentalität des Bundespräsidenten wird unangenehme Folgen haben – im In- und Ausland.
Die Flattr-Charts im August: 1. Alternativlos, 2. Tim Pritlove, 3. Stefan Niggemeier – und wieder weniger Klicks.
Ich will unbedingt herausfinden, wie sich die Spekulanten im Netz zusammenrotten, um Kurssprünge zu erzeugen. Es müssen viele sein, denn sie schweigen alle.
Carta dokumentiert den Impulsbeitrag von Martin Oetting, Lars Klingbeil und Mathias Richel zur Themenwoche “Netzpolitik” auf www.das-ist-sozialdemokratisch.de.
Heute Morgen machte eine Meldung die Runde, Daten des Kunduz-Untersuchungsausschusses seien von Anonymous geleakt worden. Allerdings sind die Daten frei zugänglich – wenn man weiß, wo man suchen muss.
In der Berliner Zeitung bricht der Schriftsteller Peter Glaser eine Lanze für die Hackerkultur. Hacken, das sei so eine Art „Jugend forscht“. Denn die „Hacker zeigen, dass man sich erheben kann und sich nicht vor der Zukunft fürchten muss…“
Wie der Boulevard sich zum Leitstern aufschwingt, wie Medien und Politik ineinander fließen und was dabei herauskommt, wenn Grenzziehungen, Maßstäbe und Kategorien verloren gehen. Ein Essay über den deutschen Selbsthass und den Wulff in uns.
Wie kann man einen Parteitag so hinbiegen, dass er richtig entscheidet? Warum sind sich innerparteiliche Demokratie und Antragskommissionen oft spinnefeind? Der schwelende Konflikt um die Vorratsdatenspeicherung ist ein Lehrstück darüber, wie Parteien gelenkt werden.
Der angekündigte Anschlag auf das „Internet-Parlament“ Facebook hat nicht stattgefunden. König Jakob I. Zuckerberg darf weiter regieren. Und in Mexiko wurden die Handlanger des Drogenkartells Los Zetas auch nicht verraten. Dafür ist Anonymous in aller Munde.
Dass die von Papandreou angekündigte Volksbefragung bloß ein Druckmittel im politischen Machtspiel war, offenbart die wahre Natur der Krise: Die demokratische Willensbildung ist im Finanz-Schlamassel zum Beiwerk verkommen. Auch Habermas spricht jetzt von Postdemokratie.
Heftig wird in deutschen Medien diskutiert, was besser sei für Europa: das griechische Volk zu fragen oder lieber nicht zu fragen. Doch im Grunde stellt sich längst eine viel weiter gehende Frage: Wann gibt es ein Referendum für alle Europäer?
Wenn es um Billionen Euro geht, sollten die Volksvertreter am besten die Klappe halten. Sonst kann Angela Merkel nicht hören, was Josef Ackermann ihr empfiehlt. Ein Leitartikel der SZ offenbart, wie schnell Journalisten demokratische Essentials über Bord werfen. Kein gutes Omen für die öffentliche Krisenbewältigung.
Angesichts der offenen Staatskrise stellt sich die Frage, warum die Netzbewegung gegen staatliche Computer-Überwachung und die bankenkritische Occupy-Bewegung nicht gemeinsame Sache machen.
Die Empörung über die entdeckten „Staatstrojaner“ ist groß, doch die politischen Vorschläge, wie man dem Mangel an Transparenz und Kontrolle des Staates abhelfen kann, sind noch ziemlich übersichtlich.