Die größten Kritiker der Elche sind künftig selber welche
Eigentlich ist alles so einfach: Wenn man unzufrieden mit dem Bestehenden ist, macht man halt was Neues. Oder nicht?
Kommunikationswandel: Die vier Subsysteme des Medienapparats
Der gegenwärtige Medienumbruch hat die Wucht eines Paradigmenwechsels, an dessen Ende ein neues Weltverständnis steht. Im Kern sind es Veränderungen in den Teilsystemen der Filterung und Finanzierung, die eine Neujustierung des gesamten Medienapparates erforderlich machen.
Picard: Der größte Fehler des Journalismus…
Indem sich die journalistische Profession systematisch vom geschäftlichen Hintergrund ihrer Tätigkeiten abgewandt habe, sei sie nun wenig kompetent, die Krise aktiv zu gestalten, so Robert G. Picard.
Werbefinanziert ist nicht kostenlos, Wettbewerb ist kein Kommunismus
Einige kurze Anmerkungen zum Theater um das jüngste Döpfner-Interview im Manager Magazin.
Provider-Jurist zum Leistungsschutzrecht: „Netzsperren für Verlagsinhalte wären denkbar.“
1&1-Jurist Stefan Engeln befürchtet im Carta-Interview, dass mit dem Leistungschutzrecht für Presseverlage auch eine «Holzmedien»-Abgabe auf Internetzugänge eingeführt werden soll. Dagegen könnten sich die Provider aber möglicherweise wehren: mit Netzsperren für Verlagsangebote. Das geplante Verwertungsrecht sei «ein Anschlag auf die freie Verlinkung und das Zitatrecht».
Warum Schirrmachers Internetangst-Diskurs nicht zündet
Das Unbehagen mit dem Netz ist weit weniger verbreitet als viele glauben.
Fail often. Fail early. Fail cheap.
Scheitere lieber häufig, früh und günstig: Warum es derzeit nur einen Kardinalfehler für Medienunternehmen gibt: Nichts tun und hoffen, dass alles gut wird.
Warum die Verleger zum Internet einfach schweigen sollten
1. Verglichen mit den meisten Wirtschaftszweigen geht es den Medienhäusern in der sog. Wirtschaftskrise gut – nicht zuletzt Springer, die besonders laut tönen – 13 Prozent Rendite laut 3. Quartalsbericht sind kein Grund zum Weinen. Auf diesem Niveau zu jammern, ist eher unverschämt. 2. Es gibt für Internetnutzer keinen Grund, eine Zeitung zu kaufen, die […]
Was für eine Öffentlichkeit braucht eine Gesellschaft?
Für die Gesellschaft ist die Frage zweitrangig, wer wann was für Journalismus bezahlt. Sie braucht eine Öffentlichkeit, in der der Diskurs des Gemeinwesens stattfinden kann – über auseinanderdriftende Mediengenerationen hinweg.