Warum kann der Markt das nicht richten? Zum Leistungsschutzrecht deutscher Verlage
Leistung muss sich lohnen, daran besteht kein Zweifel. Aber ob dafür ein Leistungsschutzrecht erforderlich ist, darf bezweifelt werden. Eine Clearingstelle nach Vorbild der amerikanischen NewsRight-Gründung wäre die bessere Alternative.
Das Leistungsschutzrecht ist geliefert
Bild weiß es wieder mal zuerst: Das Leistungsschutzrecht soll kommen. In Form einer Lex Google. Aber auch kleinere Aggregatoren könnten davon betroffen sein.
Christoph Keeses überzogene Erwartungen
Springers Cheflobbyist möchte eine kollektive Bezahllösung für Presseinhalte im Netz. Gleichzeitig fordert er, dass die Verlage dabei genau so viel verdienen wie bisher. Das aber funktioniert nicht.
Leistungsschutzrecht: Publizistische Vielfaltsförderung geht anders
Ein Leistungsschutzrecht gefährdet die publizistische Vielfalt. Eine differenzierte Analyse der Krise des Journalismus zeigt, dass wir andere medienpolitische Instrumente brauchen. Ein Plädoyer.
Sixtus’ Offener Brief an die Verleger als Anzeige veröffentlicht
Der Leistungsschutz-Brief von Mario Sixtus an die Presseverleger ist heute als Anzeige erschienen.
Leistungschutzrecht: «Noch ein Gebührenmodell»
Philipp Otto schreibt heute in der NZZ: Über Leistungsschutzrecht und die «selbstverschuldete Unmündigkeit» der Verlage.
Jani: Leistungschutzrecht dürfte «deutlich» hinter Verleger-Vorstellungen zurückbleiben
Laut dem einflussreichen FDP-Berater Ole Jani wird der Entwurf zum Leistungschutzrecht «deutlich hinter dem zurückbleiben», was sich die Verleger erhofft haben. Das «bloße Lesen» von Artikeln am Bildschirm bleibe auch in Zukunft «urheberrechtlich irrelevant».
Verlegerforderung Leistungsschutzrecht: Ja, habt ihr denn überhaupt keinen Stolz?
Weil uns das Verlangen nach einem Leistungsschutzrecht auch 2011 wieder «über Gebühr» beschäftigen wird, hat Mario Sixtus einen zornigen Brief an Springer, Holtzbrinck, Burda & Co. geschrieben.
Leistungschutzrechte? Wofür denn?
Die Verleger sehen sich dem Internet «schutzlos» ausgesetzt. Stimmt nicht, meint Thierry Chervel: Viele Zeitungsinhalte würden längst hinter Zahlschranken versteckt.