Arbeit schändet – eine Polemik
In den meisten Sprachen war das Wort „Arbeit“ ursprünglich eher negativ als Mühsam, Qual und Pein konnotiert. Heute verschwimmen die Grenzen zwischen Leben und Arbeiten zugunsten der Imagination von Selbstverwirklichung durch Arbeit. Eine Ideologie, die wohl vor allem der Effizienzsteigerung von Unternehmen dient – und weniger dem arbeitenden Individuum.
WLAN-Störerhaftung: Böse daneben
Der Text „Böse Störerhaftung“ verrät eine „destruktive Abwehrhaltung gegen die Digitalisierung“ und «argumentiert für die vollständige Abschaffung offener Funknetzwerke“, finden Christian Heise und Volker Tripp. Ihre Replik auf den Beitrag von Thomas Elbel.
Ende der Arbeit, Arbeit ohne Ende oder was?
Arbeit findet im Reich der Notwendigkeit statt. Wie passt es zusammen, dass dieselbe Gesellschaft, die Freiheit als ihren höchsten Wert feiert, sich vor dem Ende der Arbeit, also vor dem Ende der Notwendigkeiten fürchtet?
Reclaiming Art
Über Alternativen zur Alternativlosigkeit, die neue Renaissance, Varoufakis vs. Reagan, Thatcher, Merkel und Schäuble – und das neue Artist Weekend in Berlin.
Wissenschaftsjournalismus: Von der Aufmerksamkeits- zur Desinformationsökonomie
Wissenschaftsjournalismus wird tendenziell abgelöst durch Wissenschafts-PR, die sich als Wissenschaftskommunikation tarnt. Alles in allem keine guten Aussichten.
Böse Störerhaftung?
Die Debatte um die Störerhaftung leidet unter „Klischees und Fehlwahrnehmungen, die durch eifrige Zitierkartelle langsam in den Stand netzpäpstlicher Pseudowahrheiten kommen“. Diese These vertritt der Jurist Thomas Elbel, der damit am Beispiel eines Artikels aus der SZ aufräumen möchte.
Deutschlands Traum vom großen Bruder
Das Verhältnis zu den USA dominiert in Deutschland die Vorstellung einer stabilen transatlantischen Familie. Doch stehen für die USA die eigenen Interessen im Vordergrund. Deutschland muss sich emanzipieren.
Das Wesen des Konservatismus – und was die Progressiven jetzt tun müssen
Wir erleben die Hegemonie eines Konservatismus, dessen Solidarität an der Haustür aufhört und in dem ansonsten bitte alles so bleiben soll, wie es ist. Die Sozialdemokratie wird nur zurück zu alter Stärke finden, wenn es ihr gelingt, jenen falsch verstandenen Liberalismus zu entzaubern, dem sie lange selber anheim fiel.
Warum Amerika TTIP nicht fürchtet
In den USA wird TTIP weit weniger kritisch gesehen als in Europa. Zum einen stehen dort andere wirtschaftspolitische Fragen auf der Agenda, zum anderen ist das Abkommen emotional weniger aufgeladen. Eine Innenansicht.