Der fliegende Gerichtsstand braucht ein Flugverbot. Teil V der Serie „Abmahnrepublik“
Auch Anwälte betrachten die Pervertierung des Abmahnrechts mit großer Sorge. Der Missbrauch bringt ihren ganzen Berufsstand in Verruf. Christian Solmecke (Köln), Markus Kompa (Münster), Till Kreutzer (Berlin) und Thomas Stadler (Freising) plädieren für einschneidende Reformen.
Hannovernication: «Nichts» ist bei weitem nicht genug.
Was wird ein Bundespräsident Wulff aus Hannover verändern? – Nichts! Das ist das Problem und das Prinzip.
Die Verleger fordern eher zu wenig – Das Leistungsschutzrecht und der Versuch, mit Informationen Geld zu verdienen
Mit welchen Einnahmen können die Verlage durch ein Leistungsschutzrecht mittelfristig rechnen? Fordern sie genug, um wegbrechende Umsätze im klassischen Zeitungsgeschäft auszugleichen? Was wäre eine langfristige Alternative zu Gratisangeboten?
Neues von Apple: «iUmsatz» und natürlich das iPhone 4
Steve Jobs stellte am Montag auf der WWDC die mit großer Spannung erwartete neue Auflage des iPhone vor. Viel beeindruckender aber als das Mobiltelefon mit Kultstatus ist der enorme mediale Markt und dessen Umsatzperspektiven, die allmählich rund um den App Store entstehen.
Wer wählt Wulff? Wer wählt Gauck? Ein (satirisches?) Gedankenspiel
Die Konservativen in der CDU wittern jetzt ihre Chance: Wenn sie die ungeliebte Kanzlerin stürzen wollen, müssen sie am 30. Juni für Joachim Gauck votieren. Doch Rot-Grün könnte diesen Coup durch Leihstimmen für Wulff im letzten Moment verhindern.
Der Merkel-Feminismus
Das ist der Merkel-Feminismus: Alle mächtigen Männer der CDU solange wegzuloben oder zu befördern, bis sie selbst gehen, lahm gelegt oder jenseits des entscheidenden politischen Einflussradius angelangt sind. Es ist zugleich ein einsamer Feminismus – dessen wichtigster Referenzpunkt Merkels Machterhalt selbst bleibt.
Von Rückkopplung, Selbstverstärkung, Aufschaukelung und Resonanz im Falle Köhler
Peter Kruses Theorie der Kommunikation im Netz und ihrer Wechselwirkung mit den klassischen Massenmedien wird durch die Berichterstattung rund um den Rücktritt von Horst Köhler bestätigt. Weil die Medien absichtsvoll die Aufschaukelung verstärkt haben, weil sie gelernt haben, sich im Netz an Geschichten und Meinungen zu bedienen, kam diese Entwicklung in Gang.
Fahnenflucht!?
Horst Köhler hat etwas getan, was man in Deutschland nicht tun darf: kapitulieren, hinschmeißen, aufgeben.
«Schreib Zukunft»-Spot – Nike sieht die WM als Spektakel und Afrika nur per Satellit
Der Nike-Werbespot zur WM 2010 ist eine fulminante Bilderreise durch die Fußballwelt und verlässt sich ganz auf die globale Präsenz von Stars, Sport und Marke, die auch im Spot selbst vor allem medial vermittelt wird – eine Parabel auf die Gesetze des sportiven Showbusiness.