EU-Parlament droht in Sachen «ACTA» mit Klage
Das EU-Parlament verlangt, dass die EU-Kommission die Geheimverhandlungen zum ACTA-Abkommen offen legt.
Vom Versagen der Lokalpresse
Stefan Winterbauer sucht auf der Website seiner Lokalzeitung nach Berichten über den aktuellen Missbrauchsskandal – findet jedoch nur Bratwurstjournalismus und Agenturmeldungen.
Für eine neue Ökonomie des Journalismus
Hans-Peter Siebenhaar erklärt in der SZ, warum der Journalismus ein neues Geschäftsmodell braucht und sich die Anbieterlandschaft verändern wird.
Warum wohl einigen Bloggern der Spaß an der Sache vergeht
Basic Thinking hat mit der Kürzung des RSS-Feeds heftige Reaktionen bei seinen Lesern ausgelöst. Wenn aber bereits ein Klick mehr derart viel Protest auslöse, dürfe man sich nicht wundern, «dass Journalisten/Bloggern ihre Arbeit immer weniger Spaß macht», meint Yuccatree.
Die Angst vor Google
Der Kampf gegen Google wird derzeit an allen Fronten geführt. Don Dahlmann macht bei der Gelegenheit darauf aufmerksam, dass die Deutschen in Sachen Internet immer nur zu jammern scheinen und die Verlage außerdem dank Listenprivileg ebenso ungeniert Daten sammeln wie ihr «Hauptfeind».
«Es ist eine neue Qualität, dass ein Blog mit geklauten E-Mails arbeitet»
Die NRW-CDU kritisiert das Blog «Ruhrbarone» für die Veröffentlichung interner E-Mails und hat Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Ruhrbarone aber will auch in Zukunft alles veröffentlichen, das «es wert ist veröffentlicht zu werden».
David Gelerntes neues Internetmanifest
David Gelernter hat nach zehn Jahren für die F.A.S. ein Update seinen «The Second Coming»-Manifests geschrieben.
de Maizière: Wir brauchen echte digitale Selbstbestimmung
Der Bundesinnenminister: «Wir wollen die Freiheit des Internets bewahren. Die Nutzung des Internets muss jedem ohne Weiteres offenstehen.»
Journalismus: Milch im Fluss des Netzes
Markus Collati erklärt an den Grundeigenschaften des Netzes, warum man besser in Plattformen als in die Herstellung von «Content» investiert. Um im Bild zu bleiben: Die Milch des Journalismus lässt sich – einmal in den Fluss geschüttet – nicht mehr vom Wasser der nutzergenerierten Inhalte trennen.