Video-Interview zu Bezahlinhalten: «Aufmerksamkeit rausschmeißen»
Günter Bartsch hat ein sehenswertes Skype-Interview mit einem sehr eingenständig denkenden Verleger geführt: dem Schweizer Urs Gossweiler.
Malen nach Zahlen
Die Verbreitungsgeschichte einer Bild-Meldung über den vermeintlichen Rückgang rechter Gewalt entflechtet Stefan Niggemeier und schließt Überlegungen über die blinde Begeisterung der Massenmedien für Zahlen, unabhängig von Ihrer tatsächlichen Aussagekraft, an: «Sie [die Zahlen] wirken wie Fakten, lassen sich knackig auch in kürzesten Meldungen formulieren und ersetzen die ungleich mühsamere Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit in Form […]
Zementierung der Misere
Ilja Braun kommentiert beim Perlentaucher die Einigung zwischen Zeitungsverlegern (BDZV) und Journalistenverbänden (dju, djv) auf eine gemeinsame Vergütungsregel für freie Journalisten.
Das Internet als Sandkasten
Bei Digitale Notizen fragt Dirk von Gehlen anlässlich der aktuellen Prominenz von Konstantin Neven DuMont in Stefan Niggemeiers Blog nach dem angemessenen Umgang mit Kommentaren: «Ich halte die Frage, wie Journalisten und ihre Leser miteinander kommunizieren für eine der bedeutsamen für den (Online-)Journalismus der Zukunft. Sie beruht … auch auf dem Unterschied Betreiber und Kommentator. […]
Picard: Der größte Fehler des Journalismus…
Indem sich die journalistische Profession systematisch vom geschäftlichen Hintergrund ihrer Tätigkeiten abgewandt habe, sei sie nun wenig kompetent, die Krise aktiv zu gestalten, so Robert G. Picard.
Noch ein E-Reader: Skiff
Während alle Welt auf das Apple Tablet wartet, startet der noch weitgehend unbekannte Skiff E-Reader, wie das Magazin Wired berichtet. Medienmacher bzw. Zeitungsverlage sollten ein Auge darauf werfen, das Konzept mach einen sehr interessanten Eindruck.
Gegen Lüge und Dummheit
Ernst Elitz, Gründungsintendant des Deutschlandradios, hat in der Berliner Zeitung zwölf Thesen für einen besseren Journalismus aufgestellt. Update: Eine Antwort auf Elitz‘ Thesen hat Vera Bunse bei kaffeebeimir geschrieben.
Ein Sandkasten für Konstantin Neven DuMont
Stefan Niggemeier berichtet, wie sich Medienmanager Konstantin Neven DuMont Hals über Kopf ins Web 2.0 stürzte: «Zu sehr lasen sich seine Beiträge wie eine Parodie auf das Kommunikationsverhalten von jemandem, der es gewohnt ist, dass alles, was er sagt, als wichtiger Debattenbeitrag (miss)verstanden wird, und in dessen Weltsicht die Welt vor allem damit beschäftigt ist, […]
Wem läuft die Netzavantgarde nach, Herr Lovink?
Thomas Thiels Interview mit dem Medientheoretiker und -aktivisten Geert Lovink bei FAZ.net umkreist die Frage, ob man noch von einer Netzavantgarde sprechen könne. Die Netzkultur zeige wenig Interesse an Vordenkern; die “digitale Boheme” bestehe aus Nachzüglern. Als bemerkenswert sieht Lovink die Tatsache an, dass sich im Netz eine Unternehmenskultur herausbildete, ohne dass ihr dort eine […]