Lafontaine als negative Integrationsfigur
Am kommenden Wochenende wird „Die Linke“ in Göttingen ihren Parteitag abhalten. Viele erwarten eine „Super-Horror-Show“. Doch vielleicht beginnt in Göttingen auch die Neuordnung der Sozialdemokratie.
Drumrum routen
Facebooks Macht wächst mit jedem neuen Datensatz; durch seine Reichweite ist die Mitgliedschaft schon fast obligatorisch. Soll, muss, kann das weltweite Netz reguliert werden?
Man weiß, dass man recht hat, wenn der IWF sauer ist
In einem Interview mit dem britischen Guardian hat IWF-Chefin Christine Lagarde ziemlich auf Griechenland eingedroschen. Ein gutes Zeichen, wenn man die jüngere Vergangenheit betrachtet.
Respekt, Frau Engelke
Ziemlich unwahrscheinlich, dass ich den Eurovision Song Contest irgendwann einmal erwähnenswert finden sollte. Aber die kurze Durchsage der Punkte für ein politisches Statement zu nutzen, ist ein richtig guter Grund.
Democracy 3.0: Zeit für ein Systemupdate!
Europa scheint zum Krisenkontinent geworden zu sein. Auch in Deutschland haben sich Gesellschaft und Lebensbedingungen verändert. Gibt es Stellschrauben für eine Neujustierung?
Staatsakt ESC
Der Eurovision Song Contest (ESC) wird inzwischen mit einer Ernsthaftigkeit ausgerichtet, dass man ihn eigentlich boykottieren müsste. Oder nicht?
Urheberrecht: Die Reformvorschläge der SPD
Allmählich kommen die Parteien in die Puschen mit konkreteren Vorstellungen zur Reform des Urheberrechts. Die Bundestagsfraktion der SPD hat jetzt „12 Thesen für ein faires und zeitgemäßes Urheberrecht“ vorgestellt. Eine kritische Durchsicht.
Auf die dritte Stimme hören: Vergüten statt Verbieten
In der Diskussion um das Urheberrecht im digitalen Wandel gab es bislang zwei starke Stimmen. Zum einen Contentwirtschaft und Verwertungsgesellschaften, zum anderen die sogenannte Netzgemeinde. Erstere möchten ihre erfolgreichen Geschäftsmodelle schützen oder zumindest nur langsam umstellen. Die Netzgemeinde dagegen will die im digitalen Raum erlangte Freiheit verteidigen.
DFB-Urteil zum «Skandalspiel»: Nichts ist so entlarvend wie ein misslungener Vergleich
Das DFB-Sportgericht hat den Einspruch von Hertha BSC gegen die Wertung des Relegationsspiels gegen Düsseldorf zurückgewiesen. Für die Hertha-Verantwortlichen geht es um nichts weniger als Krieg und Frieden. Sie haben Einspruch eingelegt. Revidieren sollte die DFB-Sportgerichtsbarkeit auf jeden Fall die Urteilsbegründung. Merke: Auch richtige Entscheidungen können beknackt begründet werden.