Wer vertritt die Autoren? Der aufschlussreiche Streit um das Geld der VG Wort
Die Verwertungsgesellschaft Wort zählt zu den eher Stillen im Lande. Anders als die konfliktfreudige GEMA steht sie nicht unter Dauerbeschuss. Das könnte sich bald ändern. Denn unter den Autoren verstärkt sich der Eindruck, dass ihre Interessen bisweilen etwas stiefmütterlich behandelt werden.
Die drei Ebenen des Falls Johannes Ponader
Der Bundesgeschäftsführer der Piraten hat auf einigermaßen spektakuläre Weise in der FAZ auf Anwürfe gegen seinen zeitweiligen ALG II-Bezug geantwortet. Damit ist er der erste führende Politiker, der dieses Thema aus eigener Erfahrung beurteilen kann und offen dazu Stellung nimmt.
Wirbelt der Ökonomenstreit das Netz auf?
In einem Offenen Brief protestieren rund 180 deutsche Wirtschaftswissenschaftler gegen die Eurorettungspolitik der Bundesregierung, insbesondere gegen die jüngst beschlossene Bankenunion. Finanzminister Schäuble und andere Ökonomen reagieren empört.
Mythos Politikberater – das Schattenmanagement der Lobbyisten
Es ist an der Zeit, den überbordenden Lobbyismus zurückzudrängen und durch eine kontrollierte unabhängige Politikberatung zu ersetzen.
Wie Staaten ihre Unterfinanzierung organisieren
Der Fiskalpakt ist verabschiedet, der direkte Zugriff der Banken auf die Staatsgelder des ESM ist perfekt. Was im europäischen Bankensystem derzeit passiert, hat Züge von organisierter Schutzgelderpressung. Doch die Staaten sind nicht die Opfer – sie sind die Komplizen.
Kabel-TV: Kräftemessen mit ARD und ZDF
Gut möglich, dass erst am 30. Dezember endgültig klar ist, welche TV-Programme die Kunden der beiden großen Kabelnetzbetreiber “Kabel Deutschland” und “Unitymedia/Kabel BW” ab dem 1. Januar 2013 empfangen können.
Facebook: Internetgigant im Sinkflug
Die Medien sind sich einig: Das Börsendebüt von Facebook geriet zum Fiasko. Doch der Schein trügt. Denn zumindest aus Sicht von Facebook lief alles weitgehend nach Plan.
Direktwahl des EU-Kommissionspräsidenten: Mehr Schaden als Nutzen
Würden die EU-Bürger den Kommissionspräsidenten direkt wählen, wäre dessen Funktion als Korrektiv mitgliedsstaatlicher Politik beeinträchtigt. Zudem drohte eine Spaltung Europas entlang der Wohlstandsachse Nord-Süd.
Antwort an Julia Friedrichs: Der Journalismus braucht die Revolution von unten
Als jungem Journalisten geht einem manches durch den Kopf. Unter anderem, dass man gerne noch einige Jahrzehnte mit Freude bei der Sache bliebe. Das wird immer schwieriger, doch wenn die Leser mitziehen, lässt sich etwas ändern.