Telekom verteilt auf der IFA Gleitcrème, damit wir nicht merken, wie die Netzneutralität entfernt wird
Dass die Telekom Netzneutralität albern findet, ist bekannt. Die cleveren Marketingleute des Netzbetreibers lösen so was mit links.
Der Abschied vom “Spiegel” rückt näher
Auch ein Magazin ist nach jahrzehntelangem Lesen zu einer lieben Gewohnheit geworden, wie so vieles, das man nicht mehr missen möchte. Eigentlich.
Von geistlicher und weltlicher Macht – das Verfahren Papst ./. Titanic
Der Papst hat gegen das Satiremagazin eine einstweilige Verfügung erwirkt. Am Freitag dieser Woche findet die Verhandlung vor der Pressekammer des Landgerichts Hamburg statt.
Anke Domscheit-Berg kandidiert für den Bundestag – vielleicht
Vorausgesetzt, die Piraten erfüllen bis dahin noch die Fünf-Prozent-Klausel. Im Augenblick sieht es eher nach Sinkflug bei unsichtigem Wetter aus.
Putins Kreuzzug
Mit dem Urteil im Fall Pussy Riot stilisiert Putin die Auseinandersetzung zur Glaubensfrage: Wenn du gegen Putin bist, bist du gegen die Orthodoxie. Dabei ist der Prozess gegen Pussy Riot nur der Auftakt im Kampf gegen die Opposition.
OpenLeaks – das ewige Projekt
Seit dem 26. Januar 2011 ist die Website von OpenLeaks freigeschaltet. Doch es tut sich nichts – während WikiLeaks munter weiterexistiert und zu Beginn des Jahres die internen „Stratfor-Mails“ publizierte. Eine kleine Erinnerung an ein großspuriges Projekt.
„Die Blogeinträge waren gewissermaßen der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte“
Der profilierte ARD-Sportexperte Hajo Seppelt äußert sich im Carta-Interview zum Konflikt zwischen Jens Weinreich und dem Deutschlandfunk.
Über den Versuch, den Fall Weinreich auf Verhaltensmängel zu reduzieren
Das Gerede vom „großen Ego“ und der „Diva Weinreich“ lenkt vom Sachverhalt ab. In Wahrheit geht es um journalistische Prinzipien.
Ringen um Verständnis
Etwas unbedacht dahin gesagt, nicht bös gemeint – der Schaden ist angerichtet. Doch wir entschuldigen uns vor uns selbst: «Ich kann nichts falsch gemacht haben, wenn ich keine böse Absicht hatte». Weil das alle tun, können diskriminierende Strukturen überhaupt erst entstehen.