«Was bin ich?»: Die Suchmaschine des Robert Lembke
Robert Lembke betrieb mit «Was bin ich?» eine Suchmaschine, die die brüchigen Identitäten seines bundesrepublikanischen Publikums stabilisierte. Lembkes Suchmaschine war auf die Reduktion von Komplexität sowie auf die Herstellung von Erwartungssicherheit ausgerichtet – und erwies sich über Jahrzehnte als stabiles Programm.
Kanzlerin vermisst!
„Lebt die Merkel eigentlich noch?“, wurde ich die Tage gefragt. Eine Frage, die mich für einen kurzen Moment ins Grübeln brachte, denn ich konnte sie nicht sicher beantworten.
Future Shock: Wo sind die Debatten zur Zukunft?
Wenn es um Fragen der Zukunft geht, denken wir meist an den Klimawandel, Energieprobleme oder den Hunger in der Welt. Unsere Gesellschaft hat aber keine positive Vision von der Zukunft und übersieht die Fragestellungen, die der technische Fortschritt aufwirft.
Fail often. Fail early. Fail cheap.
Scheitere lieber häufig, früh und günstig: Warum es derzeit nur einen Kardinalfehler für Medienunternehmen gibt: Nichts tun und hoffen, dass alles gut wird.
Christoph Keese: «Die Verlage waren schon im Internet, als es Google noch gar nicht gab»
Axel-Springer-Außenminister Christoph Keese über das Verlegerdilemma der ungleichen Marktverhältnisse, den «wertvollen Beitrag» der Journalisten und Verlage zur Netzkultur und den «Preis Null», den den Google für Snippets zahlt. Vom übermächtigen Marktteilnehmer könne man «fair share» und «fair search» erwarten.
Murdoch, Google und die Wave: Verlage warten am toten Gleis
In Zukunft entstehen Relevanz und Reichweite durch das Zusammenspiel von Empfehlungssystemen – nicht mehr über eine, durch welche Gründe auch immer veranlasste Suche auf Google, wie es die Verlage heute noch glauben.
Offener Brief an den Verwaltungsrat des ZDF
«Die Unabhängigkeit des Rundfunks zu bewahren»: Auf Initiative von Telemedicus, Netzpolitik und Carta ist folgender Offene Brief an den ZDF-Verwaltungsrat entstanden. Er kann auf Telemedicus mitgezeichnet werden.
Vorhang zu und alle Fragen offen: Replik auf Robert Schweizers Verteidigung des Leistungsschutzrechts
Robert Schweizers Beitrag versprach, den Ansatz eines Leistungsschutzrechts für Verlage umfassend zu erläutern und zu begründen – eingelöst wird der Anspruch nicht. Stattdessen mangelt es auch dort überzeugenden Argumenten, grundlegende Bedenken kann er nicht ausräumen.
ZDF & Brender: Nie war der Mangel an Staatsferne unzeitgemäßer als heute
Die «Causa Brender» steht für eine der größten institutionellen Krisen der Rundfunkfreiheit. Sie zeigt: Das öffentlich-rechtliche System muss sich dringend verändern, um relevant zu bleiben – egal, ob Brender bleiben darf oder nicht.