Was wir von der Abwrackprämie haben: Nichts als Schulden
Heute hat die Bundesregierung beschlossen, weitere 3,5 Milliarden Euro Steuergelder sinnlos zu verpulvern: Es geht um die Abwrackprämie, ein in Ausmaß und Fragwürdigkeit vielleicht einmaliges Ausgabenprogramm, das nun eine Höhe von bis zu 5 Milliarden Euro erreicht: Mehr als 60 Euro pro Steuerzahler – einfach mal abgezogen, heruntergespült.
Das Schweigen der Ökonomen: Die Weltwirtschaftkrise ist auch ihre Krise
Die Weltwirtschaftskrise hat mittlerweile alle Länder erfasst und es werden von vielen, aber meistens eben nicht von Wirtschaftswissenschaftlern Maßnahmen diskutiert, wie die Wirtschafts- als auch die Finanzkrise überwunden werden können. Sehr häufig wird die Frage gestellt, ob die Ökonomen hierbei überhaupt noch eine Rolle spielen, bzw. was sie zur Lösung beitragen können. Die meisten ökonomischen Vertreter schweigen.
Endlich mal klug über den Kapitalismus reden: Mit Robert Misik
Der Kapitalismus ist nicht gescheitert, sagt Robert Misik und videoblogt über mögliche Erzählungen nach der «Madoff-Economy». Sehr zu empfehlen.
Aufkaufprogramm der FED: Helicop-Ben gegen den freien Zins
Die FED kauft Staatsanleihen. Das heißt nicht mehr und nicht weniger, als dass ein weiteres Stück der «freien Marktwirtschaft» fürs erste verabschiedet wird. Auf lange Sicht drohen Umstände, die wenig erbaulich sind.
Citigroup: Ohne Schirm und ohne Zukunft?
Die Citigroup war lange bekannt für ihr Firmenlogo in Gestalt eines Regenschirms. Heute ist dieser Schirm weg, dafür haben drei Bailouts das Institut stabilisiert, aber noch längst nicht gerettet.
Adam Opel: Lieber Sterbehilfe statt Palliativmedizin
Die Adam Opel GmbH liegt zum wiederholten Male in der politischen Notaufnahme. Das betriebswirtschaftliche Immunsystem des Unternehmens scheint schon seit Jahren chronisch geschwächt. Die Erkrankung des Mutterkonzerns – General Motors Corporation – vermag dem heimischen Patienten nun letal zu schädigen. Braucht Opel jetzt Sterbehilfe oder weitere Palliativmedizin?
Kurzarbeit als ein Instrument zur Bewältigung der Wirtschaftskrise: Fluch oder Segen?
Von Seiten der Politik wird die Kurzarbeit als „ideales“ arbeitsmarktpolitisches Instrument gepriesen, denn sie würde Entlassungen vermeiden. Tatsächlich kann sie für viele eine effiziente Überbrückung bieten. Für Betriebe aber, die sich in einer strukturellen, langfristigen Krise befinden, nützt sie herzlich wenig.
In der Weltwirtschaftskrise wächst auch die Schattenwirtschaft wieder
Durch die schwere Weltwirtschaftskrise wird die Schattenwirtschaft in Deutschland in 2009 gegenüber dem Vorjahr um etwa fünf Milliarden Euro wachsen. Da zugleich das BIP der offiziellen Wirtschaft zurückgeht, erhöht sich die Schattenwirtschaft im Verhältnis zum offiziellen Bruttoinlandsprodukt von 14,2 Prozent auf 14,6 Prozent.
Mehr Kapitalismus wagen: Freier Fall für freie Unternehmen!
Wo sind sie, die Verfechter des freien Marktes? Wer fordert endlich, eine insolvente Bank auch Pleite gehen zu lassen? Enteignung: Nein!