Christine Mattauch 19.04.15

Warum Amerika TTIP nicht fürchtet

In den USA wird TTIP weit weniger kritisch gesehen als in Europa. Zum einen stehen dort andere wirtschaftspolitische Fragen auf der Agenda, zum anderen ist das Abkommen emotional weniger aufgeladen. Eine Innenansicht.

Alf Frommer 16.04.15

Klaus Bednarz und wir

Mit Klaus Bednarz stirbt ein Stück Journalismus.

Nils Heisterhagen 15.04.15

Es braucht eine Agenda für die Industrie 4.0

Politik und Wirtschaft forcieren den Aufbruch in eine neue Zeit. Doch um die erhofften Wachstums- und Wohstandseffekte zu erzielen, müssen sie auch die sozialen Fragen der digitalen Wende offen thematisieren. Nur so kann verhindert werden, dass der erforderliche Gestaltungsdiskurs zum Angstdiskurs wird.

Oliver Schmidt 14.04.15

Missverständnisse 4.0

Auf der Hannover Messe trifft sich derzeit die globale Industrie und nimmt das Thema Digitalisierung ins Visier. Viel ist von Prozessoptimierung die Rede, Industrie 4.0 ist aber mehr als das Andocken smarter Computersysteme an Produktionsverfahren. Wer die Digitalisierung in ihrer Komplexität unterschätzt, den reißt sie mit und begräbt ihn unter sich.

Hans-Jürgen Arlt 13.04.15

Mittelschicht: Hoffnungsträger und Verzweiflungstäter

Über die Mittelschicht kursieren drei Erzählungen, die huldigende, die eilige und die dramatische. Die huldigende Erzählung kürt sie zur tragenden Säule unserer Gesellschaft. Die eilige sieht sie als leicht verführbare Protestierer. Die dramatische erklärt sie zum panischen Schurken der Neuzeit, der gestern den NS-Massenmördern zur Macht verhalf und heute zu allem fähig ist.

Oliver Schmidt 09.04.15

Wir Abgehängten – Plädoyer für eine Managementwende

Was in Deutschland unter Management verstanden wird, lässt weder die Entwicklungsgeschwindigkeit zu, noch bietet es die Strahlkraft, die Energie und die Eleganz, die Unternehmen brauchen, um sich im globalen Vergleich dauerhaft zu behaupten. Dabei geht’s nicht nur ums Digitale, sondern um das große Ganze.

Hans-Jürgen Arlt 08.04.15

Digitale Bohème oder Online-Proleten?

Die einen haben die Moneten, die anderen sind die Proleten. Teilt man die Gesellschaft trennscharf in Kapital und Arbeit, kommt man auf solche Sprüche. Sie haben die Aussagekraft von „Stadt, Land, Fluss“ als Beschreibung des Festlandes unseres Planeten. Ist daran etwas Falsches? Oder nur zu wenig Richtiges?

Liane Bednarz 07.04.15

Wider die Gewöhnung an die Verrohung

Die große Empörung über PEGIDA ist abgeklungen. Dabei hat sich ihr Gedankengut sich längst bis weit in die bürgerliche Mitte hineingefräst. Die Zunahme von Angriffen auf Flüchtlingsheime wie in Tröglitz zeigt: Rechtsextreme fühlen sich animiert.

Richard Meng 01.04.15

Die Mediatisierungsneurose

Medialer Echtzeitvoyeurismus, eilfertige Behörden und Trauerarbeit als Staatsschauspiel: Anhand dieser Germanwings-Woche kann man die Grundmechanismen der Mediengesellschaft wie unter dem Brennglas studieren. Was bleibt ist die Frage: Wie lernen wir wieder mehr Gelassenheit?

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