Ausbeutung 4.0 – Kapitalismus im Kopf
Über die Arbeitswelt 4.0 wird zurzeit viel gesprochen und geschrieben. Dass diese mit einer Ausbeutung 4.0. korrespondiert, wird dabei meistens verschwiegen. Reden wir also ein wenig über die Schattenseiten der schönen, neuen Arbeitswelt – nicht ohne einen kurzen Rückblick auf die Ausbeutungsstrukturen vorangegangener Kapitalismusformen zu werfen.
Hallo Google (JuliensBlog)
Ein YouTuber mit Millionenreichweite will Lokführer „vergasen“. Wie sollen Online-Dienste mit Hassrede umgehen? Eine Frage der Unternehmensethik.
Roboter falten keine Handtücher
Software frisst die Welt. Warum wir trotzdem auch im „Second Machine Age“ noch gebraucht werden.
EU-Kommission gefährdet Pressefreiheit
Die EU-Kommission gefährdet Journalistenrechte mit einer neuen Richtlinie zu Geschäftsgeheimnissen. Der Entwurf der Richtlinie kommt von einer internationalen Anwaltskanzlei. CORRECT!V-Geschäftsführer Christian Humborg ruft zum Protest auf.
„Münkler Watch“: Denunziation, Zensur oder notwendige Kritik?
Ein kritischer Diskurs ist essentiell für die Wissenschaft. Das ist zwar banal, wird aber im gegenwärtigen Streit um „Münkler Watch“ häufig vergessen. Aber auch den Studierenden scheint es nicht um einen inhaltlichen Dialog, sondern um Aufmerksamkeit zu gehen.
Merkels Ende
Dieses Land wird nicht unverdient gleichgültig bis fahrlässig regiert. Es ist selbst lethargisch bis in die Knochen. Zeit, es wieder aus der Stagnation zu führen. Angela Merkel mag eine gute Verwalterin des Ganzen gewesen sein. Heute ist ihr Politikstil nicht nur falsch sondern auch gefährlich.
„Laut einem Medienbericht» – wie Nonsens aus der BILD die Roaming-Debatte bestimmt
Was in der BILD steht, bestimmt die Debatte – egal, ob etwas neu oder alt, richtig oder falsch ist. Aktuelles Beispiel: die Roaming-Debatte.
Nach dem Text: Facebook und die De-Institutionalisierung des Journalismus
2020 interessieren sich womöglich nur noch Journalismus-Studenten dafür, dass es noch Zeitungen wie die Süddeutsche Zeitung oder die Frankfurter Allgemeine Zeitung gibt. Viele journalistische Institutionen haben sich selbst den Boden unter den Füßen weggerissen, noch bevor es Facebook gab. Nun sind sie dem Unternehmen ausgeliefert.
Die große Verführung: Flexibilität auf Kosten der Freiheit?
Die Arbeitswelt 4.0 ist noch nicht konfiguriert, sie ist ein Experimentierfeld. Wir sollten uns dabei nicht verhalten wie die Lemminge. Entscheidend ist, technologische Innovationen nicht allein auf Wettbewerbsfähigkeit und Effizienz auszurichten, sondern auf die Rolle der Beschäftigten und damit auf die Arbeitsmarktverfassung, die Qualität der Arbeit. Schon heute liegt hier viel im Argen.