Wie realistisch ist eine Kulturflatrate für Journalisten?
Am Ende der Debatte zur Zukunft der Medien brach es frustiert aus Hubert Burda heraus: “You get lousy pennies on the web!”
Peichl befürchtet Dauerkrise des Qualitätsjournalismus im Netz
Im Interview mit Carta zeigt sich Markus Peichl atemberaubend skeptisch in Sachen Qualitätsjournalismus und Internet: «Es wird nur ganz wenige Online-Angebote geben, die Journalismus nach den bisher gewohnten Standards auch refinanzieren können.»
Der SPIEGEL wird GEO (und umgekehrt?)
Viele Titelgeschichten des „Spiegel“ („Abraham“, „Darwin“, „Wege aus dem Stress“) könnten heute ebenso gut Titelgeschichten von GEO sein. Und sind es oft auch.
Erbarmen! Zu spät, die Retter kommen.
Dass staatliches Eingreifen in Zeiten wie der derzeitigen Krise grundsätzlich notwendig ist, ist unbestritten. Allerdings gilt das nicht für alle Maßnahmen und jede Bürgschaft und Subvention. Die Gefahr ist groß, dass das Kind nun mit dem Bade ausgeschüttet wird.
Das Internet, die Musik und das liebe Geld
Ist Musik im Internet ein «freies Gut» oder «Allgemeingut»? Führt die digitale Distribution automatisch zu Überangebot und Preisen von Null? Die Berliner Philharmoniker meinen: nein.
Der digitale Präsident – als Podcast
Unsere erste kleine Diskussionsveranstaltung «Der digitale Präsident» vom 19. Januar gibt es nun endlich auch online – allerdings nur im Audio-Format. Der hübsche Camcorder will das Video einfach nicht mehr herausgeben. Doch die Konzentration auf die Tonspur hat auch ihre Vorteile.
Die neuen Worte der Macht
Barack Obama hat das Land bereits mit seinem Amtsantritt verändert. Sein Talent, Visionen in Worte zu fassen, definiert eine neue politische Ästhetik, die längst zu politischen Inhalten führt.
Hessenwahl: Nicht Kompetenz, sondern Konzilianz gewinnt
Ausgerechnet die Kriterien, die Ypsilanti 2008 zum Wahlsieg über Koch verhalfen, haben der SPD diesmal die höchste Wahlniederlage in Hessen beschert. Ein Treppenwitz der hessischen Wahlgeschichte.
Rotrot oder Tod? Die Hessenwahl als Vorzeichen
Nach dem 27. September wird die SPD (vorerst) nicht mehr benötigt: Die neue Superkoalition aus CDU, FDP, Nichtwählern und Leitmedien wird das „Superwahljahr“ für sich entscheiden.