Glanzlichter: Katzen, Bulldozer und zu viel Transparenz
Die Glanzlichter sind eine Auswahl von neuen und älteren Texten, die ich lesenswert finde. Heute u.a. mit «Ein Hauch von Weimar», «Konservative sind weniger intelligent» und «Japan Almanach» als Blog-Glanzlicht.
Leistungsschutzrecht: Publizistische Vielfaltsförderung geht anders
Ein Leistungsschutzrecht gefährdet die publizistische Vielfalt. Eine differenzierte Analyse der Krise des Journalismus zeigt, dass wir andere medienpolitische Instrumente brauchen. Ein Plädoyer.
GAU
Die merkwürdigen Krisenreaktionsmuster: «Facebook-Freunde, die sich mit Nachrichtenagenturen verwechseln», «Schockstarre durch ständige Alarmmeldungen» und «Entmündigung durch Expertenkultur».
Medienanstalten: Der Bundestag sendet im «rechtsfreien Raum»
Die Landesmedienanstalten haben dem Bundestag heute erklärt, dass er mit seinem Parlamentsfernsehen «im rechtsfreien Raum» sende. Es gäbe keine Rechtsgrundlage für ein entsprechendes Staatsfernsehen.
Netzsperren: Jetzt auch auf der Homepage des Justizministeriums
Die neue Website des Bundesjustizministeriums im netzpolitischen Carta-Test: Julia Seeliger entdeckt Netzsperren und «freundliche Stoppschilder».
Die neue Atomfront
Nach der Fukushima-Katastrophe wird die Debatte nur noch von einer Frage bestimmt sein: Akzeptieren wir ein Restrisiko – Ja oder Nein? Dabei scheinen die Befürworter eines raschen Umstiegs auf eine neue Energieversorgung in der aktiveren Rolle: innovativ, verantwortungsbewusst, vorsichtig.
Medienlinks zum Wochenstart: Im Kern noch das Alte
Diesmal mit: Journalismuskritik von Matt Waite – Wie und warum OWNI funktioniert – Jay Rosen ergründet den ewigen Kulturkampf zwischen Journalisten und Bloggern – Was taugt die Text-Vermarktungsplattform «Die Redaktion»? – SXSW 2011 – Al Jazeera will Social Media dauerhaft einbinden
Drei populäre Irrtümer über Atomkraftgegner
«Es gibt keinen besseren Moment als jetzt, um über Atomstrom und den Ausstieg zu reden» – eine Klarstellung.
Fukushima-Titel: Der Spiegel tauschte schnell noch das Cover
«Das Ende des Atomzeitalters» – diese These hob der Spiegel kurzerhand am Samstagvormittag aufs Cover, als ein Teil der 11/2011-Auflage schon gedruckt war.