zu Guttenberg: Ein Talent verselbständigt sich
Auffallend ist die Einigkeit, mit der Unterstützer wie Kritiker anmerken, zu Guttenberg sei ohne Frage ein politisches Talent. Nur: Was genau ist das eigentlich, ein politisches Talent?
Danke, Karl-Theodor!
Das Netz hat zu Guttenberg viel zu verdanken. Es genießt endlich den fälligen Respekt bei seinen journalistischen Verächtern. Alle sind voll des Lobes über die gemeinsam getane Arbeit. Ist das der Beginn einer wunderbaren Freundschaft?
Wolfgang Blau: Die sieben Branchenmythen über den Zustand des Journalismus
Online-Journalismus hat kein Geschäftsmodell? Das Netz boulevardisiert den Journalismus? Alles krude Mythen, wie Wolfgang Blau vor einer Woche bei einer Bundestagsanhörung erklärte. Carta dokumentiert den Auftritt.
Einen Minister zu stürzen ist leichter als einen Minister zu bekommen!
Wenn Karl-Theodor zu Guttenberg der erste Minister war, der durch die Zusammenarbeit im Netz gestürzt wurde, dann stellt sich die Frage: Wann hievt das Netz seinen ersten Minister ins Amt?
zu Guttenberg: Der erste Minister, den das Internet gestürzt hat
Gutenplag Wiki sticht Bild: Karl-Theodor zu Guttenberg ist der erste Minister, der vor allem auch aufgrund der im Internet ausgestellten Beweislast zurücktreten musste.
Souverän ist, wer den Ausnahmezustand beendet
Nein, die Affäre Guttenberg ist noch nicht vorbei. Sie beginnt gerade. Seit einer Woche befindet sich das Land im Ausnahmezustand.
Medienlinks zum Wochenstart: 182 Tage im Leben des Malte Spitz
Diesmal mit: Datenvisualierung zeigt, was die Vorratsdatenspeicherung anrichten kann – BBC-Mann Paul Reynold blickt auf Online-Schock zurück – Bergens Tidende visualisiert Norwegens «Killing Roads» – Spot.Us sucht nachhaltiges Geschäftsmodell – Churnalism.com – Facebooksprech
Politischer Salon am 7. März: Über die Zeitkrise im Superwahljahr 2011
Für den 7. März laden Carta, die NRW School of Governance und Politik Digital zu einem politischen Salon ein – mit Karl-Rudolf Korte, Björn Böhning, Steffen Wenzel und Robin Meyer-Lucht. Es geht um ‚Akzeptanzbeschaffung‘ unter den Bedingungen der Netzwerkgesellschaft – und auch um ‚unwillkommenene Präzedenzfälle‘ im Rahmen der Internet-Enquete.
Interaktive Grafik: Die Entwicklung der Studiengebühren in Deutschland
Die Idee von Studiengebühren verschwindet so langsam wieder von der Landkarte. Eine interaktive Grafik zeigt den Rollout und den Rollback der vergangenen sechs Jahre nach.