Was ist dir ein Foto wert?
Die Fotografenvereinigung Freelens wendet sich gegen das «Feindbild Urheberrecht» und verlangt eine offene Debatte mit den Urhebern – nicht gegen sie.
Kann es ein Eigentum an Geistigem geben? Nein.
Geistiges Eigentum wird gern von materiellem Eigentum hergeleitet, um dann eine quasi Gleichbehandlung zu fordern. Doch die Analogie trägt nicht.
Frau Ziefle schreibt einen Brief: Liebe “Deutsche Content Allianz”
«Wer auf welche Art Zugang zur SELBSTerschaffenen Kultur haben darf, muss Entscheidung eines autonomen Urhebers bleiben. Es sei denn, er legt die Entscheidung darüber in Eure Hände.»
Ist ACTA Hevelings Kriegserklärung?
Zuerst hieß es, ACTA sei der finale Angriff auf die Netzfreiheit. Dann hieß es, für die Deutschen ändere sich gar nichts. Was ist richtig? Beides?
Doppelt Überkreuz: Die GEMA und Creative Commons
Die GEMA hat das erste Mal seit längerer Zeit wieder eine schriftliche Stellungnahme dazu abgegeben, ob sie Creative Commons als eine Option für ihre eigenen Mitglieder sieht. Trotz Pilotprojekten in anderen Europäischen Ländern lehnt die GEMA diese Idee ab. Wir versuchen die Hintergründe zu beleuchten.
Die neue Pest: AGB
Es gibt eine neue Pest, die sich analog und digital schnell verbreitet. Man nennt sie „Allgemeine Geschäftsbedingungen“ (AGB).
Urheber sind wie Parmesan. Sie lassen sich gut zerreiben
Das Regierungsgerede von „der notwendigen Stärkung der Urheber“ besteht im Wesentlichen aus ideologischen Sprechblasen. Denn um die Urheber geht es bei der Reform des Urheberrechts am allerwenigsten.
Haste ma ne Kulturwertmark?
Der Chaos Computer Club möchte die Debatte zwischen Urhebern, Verwertern und Internet-Nutzern neu beleben. Mit einem revolutionären Konzept in Gestalt einer Verwaltungsreform. Das Echo ist bislang eher verhalten.
«Netzfilter gegen Urheberrechtsverstöße wären völlig unverhältnismäßig»
Filter, Warnhinweise, Sperren? Die Ideen der Medienwirtschaft zur forcierteren Durchsetzung des Urheberrechts im Internet sind vielfältig. Die Provider halten die meisten Ansätze davon jedoch für «unzulässig» – alleinfalls allgemeine Warnhinweise seien denkbar, wie Oliver Süme vom Providerverband «eco» im Interview erklärt.