Eine kurze Geschichte vom Kopieren und Kapieren
Häufig wird derzeit wieder von der “Zukunft des Urheberrechts im Internet-Zeitalter” gesprochen. Dabei geht es eigentlich nicht um das Urheberrecht oder das Internet an sich, sondern um die Kopier- und Verfügbarkeit von Daten und wie man mit den technischen Möglichkeiten vernünftig umgeht; ein Thema, das die Unterhaltungsindustrie schon seit über einem halben Jahrhundert weitgehend verschlafen hat.
Linksammlung zum Urheberrecht
In den letzten Wochen und Monaten ist das Urheberrecht zu einem der meist diskutierten Themen im Netz geworden – aus gutem Grund. Es funktioniert einfach nicht mehr wie in den vergangenen Jahrhunderten, aber eine tragfähige Lösung für das digitale Zeitalter ist noch weit entfernt.
Leistungsschutzrecht nimmt auch Blogger ins Visier
Eines der am meisten übersehenen Worte in den Forderungen und Aussagen der Verleger zum Leistungsschutzrecht lautet «gewerblich». Die Einstufung hat nämlich nichts damit zu tun, ob ein Blog eine geldwerte Leistung erbringt, sondern wird auch über die Regelmäßigkeit der Beiträge und den «privaten» Charakter bestimmt – eine reine Frage der Sichtweise.
Tatort Urheberrecht
Nun hat auch der Verband der Drehbuchautoren zur geplanten Urheberrechtsreform Stellung bezogen. Oder besser: 51 Autoren haben es getan, die ‚im Zivilberuf’ Drehbücher für den „Tatort“-Krimi liefern. Und wie es sich für gute Drehbuchschreiber gehört, hat ihre Stellungnahme zwei klassische Plot Points.
Offener Brief an Gabor Steingart
Der Widerstand der Autoren gegen Total Buy-Out-Verträge wächst. Höchste Zeit, dass sich die Chefredakteure wieder an ihre journalistische Herkunft erinnern. Zum Beispiel Gabor Steingart.
Urheberrecht? Ersatzlos streichen!?
Nein, die Positionen in der Urheberrechts-Debatte nähern sich nicht an. Sie entwickeln sich weiter auseinander. Während der Musiker Sven Regener seine Rechte in einem Rundumschlag verteidigt, provoziert Michael Seemann die Urheber mit einer Radikallösung: Er möchte das Urheberrecht ersatzlos streichen.
„Die pinkeln uns ins Gesicht“
Im bayerischen Zündfunk hat der Schriftsteller und Musiker Sven Regener gehörig Dampf abgelassen über jene, die ihre Musik kostenlos aus dem Netz saugen.
Kleine Antwort an die Befürworter des geistigen Eigentums
Wolfgang Michal hat auf Carta eine “kleine Anfrage an die Kritiker des geistigen Eigentums” gestellt. Eine Replik.
Kleine Anfrage an die Kritiker des geistigen Eigentums
Die Kritiker des geistigen Eigentums werden nicht müde, auf herzerfrischende Weise inkonsequent zu sein. Anstatt das Eigentum grundsätzlich in Frage zu stellen, halten sie das Sacheigentum weiter für segensreich, während sie das „geistige Eigentum“ verwerfen. Warum so zimperlich?