Kriegsreporter und dann noch Frau. In Syrien. Bekommt 70$ pro Artikel.
Die paar Worte schickte mir gestern ein Kollege per Twitter-DM. Gemeint ist die freie Journalistin Francesca Borri: Für diesen Dumpinglohn berichtet sie als Kriegsreporterin aus Syrien. «Ob du aus Aleppo oder Gaza oder Rom berichtest, macht für die Redaktionen keinen Unterschied.» Versichert ist sie nicht – zu teuer.
Die Piraten machen ja nichts zu #PRISM und #Tempora
Pirat Daniel Schwerd ist stocksauer über die Berichterstattung in der Presse. Die beklagt die zu geringe Sichtbarkeit der Partei angesichts der Steilvorlagen aus den USA und Großbritannien.
Warum #Snowden Politiker & Journalisten so ratlos macht – und was er uns sagt
Nach dem kurzen Klamauk um die #neuland-Äußerung von Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Diskussion um die geheimdienstlichen Überwachungstätigkeiten erheblich an Substanz gewonnen.
#HuffPo sucht Deutschlands next eierlegende Wollmilchsau
Yeah! Es geht los. Die deutsche Ausgabe der Huffington Post sucht endlich Personal. Eigentlich erst mal nur einen Blog Editor (m/w), das Anforderungsprofil ist allerdings sehenswert. Man müsste glatt die Zeit übrig haben, sich darauf zu bewerben – um mal zu sehen, was ihnen so ein Wundermensch wert ist.
Rettet die Reportage!
Warum das derzeit meistgehätschelte journalistische Genre nicht neu erfunden werden sollte.
Es gibt keine vierte Gewalt. Es gibt nur Medien
Öffentlichkeit und Transparenz erscheinen als letzte Flausen einer pubertierenden Postdemokratie. Alles soll immer öffentlicher und transparenter werden. Nur ändern tut sich nichts.
Sorry, ich mag meinen Job
From 9 to 5, und dann nix wie ab nach Hause. Kann man so machen. Es gibt aber Berufe, die beinahe dazu einladen, es ganz anders zu machen. Und das kann sich sogar auszahlen.
Wie Journalisten ihren selbst erzeugten Mythen zum Opfer fallen
Erinnert sich noch jemand an die Reden der Queen während ihres Staatsbesuchs in Deutschland 1965? Auch von Kennedy ist nur «Ich bin ein Berliner» geblieben. Trotzdem wurde Obamas Besuch auf historisches Format hochgejazzt.
Die schöne Geschichte von #offshoreleaks und weitere lästige Fragen
Warum saßen die Finanzbehörden eigentlich drei Jahre lang untätig auf den brisanten Offshore-Daten? Diese Frage könnte James Cameron, der bedeutendste Patron von Steueroasen, beim G8-Gipfel in Nordirland beantworten.