Susanne Fengler 20.03.11

Die Jugend surft an den klassischen Kathedralen der Meinungsbildung vorbei

Nur noch noch 14 Prozent der 14- bis 29-Jährigen halten Fernsehen für „informativ“. Eine kurze Zwischenbilanz des Wandels der Meinungsbildungsprozesse in der Mediendemokratie.

Redaktion Carta 19.03.11

German Atom-Überangst

«Angela Merkel, stop whining and get real», ruft David Crossland der seiner Meinung nach irrationalen Kanzlerin und der überängstlichen ‚Waldnation‘ Deutschland zu. Ein sehr lesenswerter Debattenbeitrag.

Tabea Rößner 17.03.11

Leistungsschutzrecht: Publizistische Vielfaltsförderung geht anders

Ein Leistungsschutzrecht gefährdet die publizistische Vielfalt. Eine differenzierte Analyse der Krise des Journalismus zeigt, dass wir andere medienpolitische Instrumente brauchen. Ein Plädoyer.

Stephan Ruß-Mohl 17.03.11

GAU

Die merkwürdigen Krisenreaktionsmuster: «Facebook-Freunde, die sich mit Nachrichtenagenturen verwechseln», «Schockstarre durch ständige Alarmmeldungen» und «Entmündigung durch Expertenkultur».

Robin Meyer-Lucht 16.03.11

Medienanstalten: Der Bundestag sendet im «rechtsfreien Raum»

Die Landesmedienanstalten haben dem Bundestag heute erklärt, dass er mit seinem Parlamentsfernsehen «im rechtsfreien Raum» sende. Es gäbe keine Rechtsgrundlage für ein entsprechendes Staatsfernsehen.

Redaktion Carta 14.03.11

Die neue Atomfront

Nach der Fukushima-Katastrophe wird die Debatte nur noch von einer Frage bestimmt sein: Akzeptieren wir ein Restrisiko – Ja oder Nein? Dabei scheinen die Befürworter eines raschen Umstiegs auf eine neue Energieversorgung in der aktiveren Rolle: innovativ, verantwortungsbewusst, vorsichtig.

Robin Meyer-Lucht 12.03.11

#japan #fukushima: Einige der besten Kommentar-Tweets

Twitter als Kommentarmedium in Echtzeit: Ich habe mal einige der Tweets zur Atomkatastrophe in Fukushima zusammengetragen, die mir besonders gut gefallen haben.

Christian Humborg 10.03.11

Das Gauselmänner-System: Der unterschätzte Parteispendenskandal

Heute haben die Ministerpräsidenten die Öffnung des Sportwettenmonopols beschlossen. Gleichzeitig wollen sie die Automatenindustrie strenger regulieren. Erst vor drei Wochen hatte die Süddeutsche auf Seite 1 vermeldet: «Dubiose Parteispenden aus Glücksspielkonzernen». Hat es sich also gelohnt für Peter Gauselmann, die ganzen Spenden und Aufmerksamkeiten? In regulierten Branchen wie der Automatenindustrie sollte sich die Politik viel mehr vorsehen, auf was sie sich einlässt.

Julius Endert 08.03.11

Techniken der Macht: Warum das Netz bei uns keine Revolution macht

Anders als den autoritären Regimen in Nordafrika gelingt es den westlichen Regierungen ihr System der Machtausübung auf das Internet zu übertragen – durch Maßnahmen, wie Vorratsdatenspeicherung und Netzsperren. Die Regelbarkeit von Handlungsräumen soll so symbolisch in den Kommunikationsprozess des Netzes eingeschrieben werden.

1 95 96 97 98 99 145