Matthias Schwenk 15.06.09

Der Iran, Qualitätsjournalismus und das Echtzeitinternet

Die Ereignisse nach den Wahlen im Iran zeigen einmal mehr, dass insbesondere Zeitungen den neuen Medien im Internet hoffnungslos unterlegen sind. Während Twitter schnell und effizient informiert, halten selbst die Onlineausgaben der Zeitungen nicht mehr Schritt: Der Qualitätsjournalismus braucht neue Techniken für den Umgang mit der digitalen Schnelligkeit.

Matthias Schwenk 11.06.09

Aggregation ist die neue Ressource: Die Verlage überschätzen den Wert ihrer Inhalte

Ohne Bezahlmodelle sieht es für viele Verlage im Internet schlecht aus. Deshalb wird jetzt fieberhaft an Modellen für Paid Content gearbeitet, auch eine GEMA für Onlinetexte ist in Planung. Helfen wird das alles freilich nicht.

Petra Thorbrietz 10.06.09

Erzwungene Solidarität: BVerfG bestätigt den umstrittenen Basistarif

Private Vorsorge ist gut und wichtig. Aber die Zeiten, wo eine Privatversicherung Privilegien bedeutete, sind längst vorbei.

Peter Loesche 08.06.09

Eine Mehrheit links der Mitte?

Auch wenn es nach den Europawahlen anders anmuten mag: Es gibt eine Mehrheit links der Mitte, jedenfalls in Deutschland und den Vereinigten Staaten. Auch Barack Obama konnte aufgrund des Wandels in der Wählerstruktur eine neue Koalition hinter sich bringen. Für die Bundestagswahl gilt allerdings: Aus einer linken Wählermehrheit folgt noch keine linke Regierungskoalition.

Wolfgang Michal 04.06.09

Abo oder Flatrate? Auf welches Bezahl-Modell läuft es hinaus?

Der politische und publizistische Druck auf das Internet wächst. Die Interessengruppen formieren sich. Wer hat die Pole-Position? Die Nutzer? Die Autoren? Oder die Verwerter?

Klaus-Peter Schöppner 04.06.09

Niemandsland Europa

Auch vor der siebten Wahl bleibt Europa ein Kunstprodukt: Nur 41 Prozent der Wähler wünschen sich, dass die EU-Politiker stärker auf ein gemeinsam regiertes Europa hin arbeiten. Die EU erscheint vielen wie ein Niemandsland – in dem man als Wähler vor allem eines nicht hat: Einfluss auf die Entscheidungen.

Tatjana Brode 03.06.09

Für uns oder gegen uns: Codewort Unrechtsstaat

20 Jahre nach dem Mauerfall streitet Deutschland um die korrekte Bezeichnung für die DDR. Wer nicht Unrechtsstaat zu ihr sagt, verharmlost die DDR, ignoriert Schießbefehl und Stasi. Doch für die Aufarbeitung der kollektiven oder persönlichen Verantwortung der DDR-Bürger braucht es differenziertere Begriffe.

Matthias Schwenk 02.06.09

Ich hab Dir eine Welle geschickt: Google’s Wave will die E-Mail der Zukunft sein

Google und Microsoft liefern sich einen beinharten Wettbewerb im Internet, sehr zum Nutzen ihrer Kunden. In Deutschland fehlen uns solche Unternehmen und damit auch die Einsicht in die künftige Rolle des Internets als Arbeits- und Kommunikationsplattform.

Robin Meyer-Lucht 01.06.09

Der 12. Rundfunkstaatsvertrag: Ein Gesetz ohne Kohärenz und Perspektive

In dieser Woche wird ein beeindruckendes Schauspiel beginnen: Mit Methoden, welche kaum jemand versteht, sollen Rundfunkräte einen öffentlich-rechtlichen Online-Auftrag überwachen, über den kein Konsens herrscht.

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