Der unbekannte User: Generation Upload oder Generation Cyborg?
So rätselhaft wie das Internet sind seine User. Undifferenzierte Kritik an ihnen ist heute keine Seltenheit. Wenn aber ein Konzern wie Vodafone sich ausdrücklich der «Generation Upload» nähert und sich dennoch in die Nesseln setzt, muss man schon fragen: Wer sind diese User wirklich?
Der Systemfehler der Öffentlich-Rechtlichen
Von wegen unabhängig, überparteilich und staatsfern: An der Causa Nikolaus Brender zeigt sich einmal mehr, wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk zum medienpolitischen Tollhaus mutiert.
«Marschallplan» & «Clearingstelle»: Die Kapitulation des Journalismus
Ein «Qualitätsjournalismus», der im Strukturwandel nach dem Staat ruft, statt sich den Herausforderungen einer grandios vernetzten Informationsgesellschaft zu stellen, gibt seine Selbstachtung und seine eigentliche Berufung auf.
«Exzellente Verbindungen»: Wie die Stiftung Initiative Mehrweg Lobbying betreibt
Lobbying ist im politischen Berlin an der Tagesordnung. Doch nicht alle dort vertretenenen Interessengruppen verstehen es gleich gut, ihre Anliegen in die entsprechenden Kanäle zu leiten. Eine Organisation, die darin besonders erfolgreich ist, ist die Stiftung Initiative Mehrweg (SIM).
Mit Social Networks zurück in die Zukunft
Konservativ zu sein muss kein Fehler sein. Es kommt nur auf die richtige Perspektive an. Anstatt das Internet zu verteufeln, kann man das 20. Jahrhundert mit seiner Massenproduktion und seinen Massenmedien auch als Fehlentwicklung sehen: als gefährliches Experiment mit den homogenisierenden Kräften der Skaleneffekte.
Steinmeier in der Kerry-Falle
Frank-Walter Steinmeier scheint immer noch nicht in der Partei angekommen. Mit der Berufung von Thomas Steg zu seinem Sprecher und Medienberater soll nun alles besser werden. Doch die Zeit ist knapp, und langsam drängen sich in diesem vom Vorbild Barack Obamas überschatteten Wahlkampf Parallelen zu einem anderen, weniger glücklich agierenden US-Politiker auf.
Irangezwitscher: Süßer Vogel Freiheit?
Eben noch waren wir alle entzückt vom revolutionären Potential, das Twitter im Iran offenbarte. Dann wurde es still. Schrecklich still. War da was?
Neues von der Heimatfront
Das nächste große Ding im Internet könnten regionale Online-Magazine sein, die von freien (und frei gesetzten) Lokal-Journalisten gemacht werden.
Gensemer: Es geht um die Aussicht, dass Wahlen auch etwas verändern
Zwölf Wochen vor der Bundestagswahl sieht sich der Wähler mit der Lethargie eines vertagten Handlungsdrucks konfrontiert. Im Vorwahlkampf feht es vor allem an einem: An der Zuversicht der Wähler, dass sie mit ihrer Stimme wirklich etwas verändern könnten.