Stilles Begräbnis für Blogcharts
Die „Deutschen Blogcharts“, die schon seit einem halben Jahr kein Lebenszeichen mehr von sich gegeben haben, sind nun von ihrem Schöpfer, dem Journalisten Jens Schröder, offiziell für tot erklärt worden.
Tolles OpenData-Projekt: Der Zugmonitor
Eine interaktive Karte zeigt Verspätungen an: «Der Zugmonitor bietet einen Service, den die Bahn bislang nicht für nötig hielt, zu liefern.» Ein Paradebeispiel für die Verwendung von OpenData.
Springers Coup: Top oder Flop?
Thierry Chervel vom Perlentaucher ist der Meinung, dass das Presse-Leistungsschutzrecht floppen wird. Schon die angekündigte Reform stelle nur noch eine abgespeckte Version dessen dar, was ursprünglich mal gewollt war.
Wenn Facebook ausfällt – und die eigene Website mitzieht
«[..] kommt es zu einer Downtime, dann sollten an das Social Network angeschlossene Webdienste darauf vorbereitet sein.»
In Blogs geht’s doch drunter und drüber!
And now for something completely different: Ronnie Grob hat für die Schweizer Medienwoche den langjährigen Leiter des Feuilletons der Neuen Zürcher Zeitung, Martin Meyer, interviewt. Bewundernswert an Meyer ist nicht nur dessen unverrückbare Haltung zur wert- und gehaltvollen Kulturberichterstattung, sondern auch sein stiller Humor, etwa, wenn er zu verstehen gibt, dass die Texte im NZZ-Feuilleton schon seit Jahren nicht mehr in Stein gemeißelt werden.
Im WDR geht die Post ab
Debattenkultur: Die Konflikte, die Intendantin Monika Piel mit ihren Content Allianz-Ambitionen heraufbeschworen hat, werden statt im WDR im Internet ausgetragen.
Die Verleger wollen einfach Geld
«Verlage suchen nach Geschäftsmodellen im Internet. Gelingt es, über das Kartellrecht an Googles Werbeeinahmen teilzuhaben?»
It’s the end of the ‘net as we know it
Johnny Haeusler von Spreeblick hat über die Zukunft des Internets nachgedacht. Herausgekommen sind eine Bestandsaufnahme und sehr wahrscheinliche Szenarien, wie es weitergehen könnte.
Wikileaks veröffentlicht 5 Mio. Stratfor-Mails
Wikileaks Medienpartner in aller Welt werden in den nächsten Stunden beginnen, über fünf Millionen Mails des international arbeitenden Sicherheitsunternehmens STRATFOR zu veröffentlichen und zu bewerten.