Fernsehblues ff.
Zuviel Medienkonsum führt zu Abscheu und Pickeln. Das hat Malte Welding jetzt noch einmal anhand eines masochistischen Dauerfernsehselbstversuchs durchexerziert. Er kommt zu dem (erwartbaren) Schluss: Das Land erstickt in Langeweile.
Wer wirbt für BILD?
Arne Nordmann hat sich an die Arbeit gemacht und eine alphabetisch geordnete Übersicht mit den Namen der Werber und deren mehr oder weniger sinnvollen Aussagen zusammengestellt.
Die Quote als Grundlage von Lob oder Verriss
Der Journalist Gert Monheim hat in 38 Jahren beim WDR für viele seiner Dokumentationen Auszeichnungen bekommen, darunter drei Grimme- und zwei Civis-Preise. Hier beschreibt er den Weg zur Quotenhörigkeit und die Verdrängung qualitätvoller Fernsehsendungen, die zu Recht von vielen Zuschauern moniert wird.
„Die pinkeln uns ins Gesicht“
Im bayerischen Zündfunk hat der Schriftsteller und Musiker Sven Regener gehörig Dampf abgelassen über jene, die ihre Musik kostenlos aus dem Netz saugen.
Lars Reineke erklärt Liquid Feedback
Die Piratenpartei nutzt die Software Liquid Feedback für basisdemokratische Vorschläge und Abstimmungen. Jetzt probiert auch das ZEITmagazin ein Liquid Democracy-Programm aus, um eine lesergenerierte Ausgabe zu erstellen. Eine gute Gelegenheit, sich schlau zu machen, wie das eigentlich funktioniert.
Das Hohelied des Crowdfundings
Seit ein Stromberg-Filmprojekt per Crowdfunding eine Million Euro Unterstützung bekam, gilt Crowdfunding auch hierzulande als Ideallösung bei der Kulturfinanzierung. Oder doch nicht?
Deutsche Literaturkonferenz fordert gesetzliche Regelungen für vergriffene und verwaiste Werke
So «könnte zumindest eine Regelung für vergriffene Werke auf nationaler Ebene geschaffen werden, ohne dass abgewartet werden müsste, welchen Ausgang das Richtlinienverfahren auf europäischer Ebene für verwaiste Werke nimmt».
Die besten wissenschaftlichen Blogposts des Jahres 2011
Im Dezember haben die Wissenschaftsblogger um die Wahl der Favoriten für die besten wissenschaftlichen Blogposts des Jahres 2011 gebeten. Jetzt stehen die Sieger fest.
Ehrensöldner unter sich
Eigentlich sind die Ehrensolde für Christian Wulff und Günther Jauch doch vergleichbar: Beide sitzen nur rum, der eine redet am liebsten über den anderen und keiner von ihnen möchte jetzt eine „Neiddebatte“.