Es ist Zeit für ein Netzmedien-Fördergesetz
Kleine, unabhängige Netzmedien haben es schwer, sich im World Wide Web zu behaupten. Eine Förderung, wie sie die Filmemacher einst erstritten, ist hierzulande überfällig.
Ermordet reicht nicht
Nach der Wulff-Recherche gilt die BILD plötzlich als Speerspitze journalistischer Unabhängigkeit und investigativer Recherche. Für seine Berichterstattung über den Privatkredit des Bundespräsidenten wurde das Blatt für den Nannen-Preis nominiert. Leider gerät dadurch die alltägliche BILD-Methode, das Privatleben von Verbrechensopfern auszuschnüffeln, etwas in den Hintergrund. Ein aktueller Fall aus Düsseldorf.
Die letzte gedruckte Tageszeitung
In 22 Jahren sind die deutschen Tageszeitungen Mediengeschichte, errechnete Klaus Meier. Diese Prognose könnte sich als zu optimistisch erweisen.
Nicht mein Präsident!
Am 18. März wählt die Bundesversammlung Joachim Gauck zum neuen Bundespräsidenten. Er wird ein Staatsoberhaupt sein, das eine «Überfremdung» deutscher Traditionen ablehnt. Mein Präsident ist er nicht.
Kleine Anfrage an die Kritiker des geistigen Eigentums
Die Kritiker des geistigen Eigentums werden nicht müde, auf herzerfrischende Weise inkonsequent zu sein. Anstatt das Eigentum grundsätzlich in Frage zu stellen, halten sie das Sacheigentum weiter für segensreich, während sie das „geistige Eigentum“ verwerfen. Warum so zimperlich?
«Internetsucht» ist die Heilung, nicht die Krankheit
Internetsucht ist ein negativer Begriff. Was aber, wenn das Phänomen gar nichts Schlechtes, Krankhaftes ist – sondern der Beweis, dass unsere Gesellschaft besser wird?
Piratenpartei: Vom Betriebssystem zum Parteiprogramm
Die Piraten verstehen den digitalen Wandel als grundlegende Veränderung der Gesellschaft. Doch der eigene Erfolg zwingt sie, mit den bestehenden Strukturen umzugehen – ein Dilemma.
ZDF: Kein Mumm, nirgends
Die Carta-Meldung, es habe sich beim ZDF eine Oppositionsgruppe nach ORF-Vorbild gegründet, hat Ende Januar für Aufsehen gesorgt. Nun haben wir bei der Gruppe „Freiheit für das Zweite“ noch einmal nachgefragt. Die Antworten sind ernüchternd.
Warum beschweren sich deutsche Verleger nicht schon längst über Facebook?
Die deutschen Verleger wollen, dass Google für Inhalts-Snippets zahlt. Umso mehr erstaunt es, dass sie kein Geld von Facebook fordern. Grund genug dazu hätten sie.