Digitale Öffentlichkeit: Schauen wir den Algorithmen auf die Finger
Öffentlichkeit konstituiert sich heute radikal anders als noch vor wenigen Jahren. Es ist Zeit, Medienvielfalt neu zu denken. Sechs Thesen zur Gestaltungsleistung der Intermediäre und den Herausforderungen, die sich daraus für die Vielfaltssicherung ergeben.
Weiterhin hohe Barrieren für öffentlich-rechtliche Internetangebote
Der Vorschlag der Bundesländer zur Überarbeitung der Spielregeln für ARD, ZDF und Deutschlandradio im Internet ist unzureichend, praxisfern und gefährdet letztlich die Zukunft der öffentlich-rechtlichen Medien.
Über Täter und Opfer
Vor wenigen Tagen ist der Streit wegen einer Fernseh-Dokumentation über Antisemitismus und Judenhass irgendwie eingeschlafen. War das Nötige gesagt worden?
«Facebook-Gesetz» – Eine Ehrenrettung
Das umstrittene Netzwerkdurchsuchungsgesetz ist besser als sein Ruf. Es verteidigt die Meinungsfreiheit, weil es die Meinung der anderen, also der Opfer von Hasskriminalität, zu schützen versucht.
„Wir brauchen mehr Netizens.“
Candlelight-Demonstrationen, medienkritische Websites und Gamerproteste in Asien berufen sich auf ein Buch, das vor zwanzig Jahren erschienen ist. Was ist aus den Hoffnungen auf die politische Partizipation der Netzbürger geworden?
Lieber „Standard“ – willst du leben?
Urban. Liberal. Weltoffen. Der «Standard» und Milo Tesselaar hätten eigentlich einiges gemeinsam. Doch der Autor macht sich große Sorgen um die Zeitung und ihre Zukunft.
Der „ausgewogene“ Judenhass
WDR und ARTE wollen eine von ihnen selbst beauftragte Antisemitismus-Doku aufgrund angeblich mangelnder Ausgewogenheit nicht zeigen. Nur ein Beispiel für einen nicht nur unter Programmmachern grassierenden Irrsinn.
Digitale Gewöhnung
Die Einsicht nach den #londonattacks, dass ein Gewöhnungsmonster in mir wohnt
Marxistisch-leninistische Pressetheorie reloaded – Zur Theorie digitaler (Massen-)Kommunikation
Organisierter arglistiger Täuschung in Kommunikationsmedien und vorschnellen Diskussionen über Wirkungen derselben auf das Publikum muss mit Wissen über die Ursachen und Strukturen begegnet werden. In den Grauzonen westlicher Gegenwart treten Verdachtsmomente manipulatorischer Intention im Diskurs der gesamten Breite politischer Farben und teilnehmenden Akteuren auf.