Impressionen: CARTA Salon # 2
«Europa ist tot, es lebe Europa?» So lautete das Thema des zweiten CARTA Salons in Köln. Zu Gast: Carolina Tobo, Katja Riemann, Giorgos Chondros und Andre Wilkens.
Für den Journalismus beginnt das post-bequeme Zeitalter
Macrons Sieg bedeutet Zeit zum Aufatmen, nicht Ausruhen. Es gilt, die demokratische Substanz der Mehrheitsgesellschaft zu stabilisieren. Dabei kommt dem Journalismus eine Schlüsselrolle zu. Doch in Zeiten, in denen es ums demokratische Ganze geht, muss er seine Rolle neu definieren.
Diesseits der Prinzipien
Lässt sich aus der hin und her gerissenen Leitkultur-Debatte etwas Fruchtbares machen?
Die Zukunft der Arbeit – alternativlos
Anlässlich des Tages der Arbeit 2017 hat die Otto Brenner Stiftung die Studie „Die Zukunft der Arbeit als öffentliches Thema“ veröffentlicht. Mitautor Hans-Jürgen Arlt hat zentrale Beobachtungen zusammengestellt.
Das Bertelsmann-Paradox: Rekordgewinn trotz internationalem Bedeutungsverlust
Bei der Vorstellung seines Geschäftsberichts ließ sich das Medienunternehmen aus Gütersloh für „Wachstum und Innovation“ feiern. In der globalen Medienkonzernlandschaft droht das Unternehmen jedoch den Anschluss zu verlieren.
Qualitätsmanagement in Zeiten der Turbo-Kommunikation
Ein essenzielles Prinzip von Journalismus droht verloren zu gehen. Zur Bedeutung des Vier-Augen-Prinzips.
Ablenkmanöver Olympia-Rechte
War es vor allem ein strategischer Schachzug von ARD und ZDF, die Olympiarechte 2018 bis 2024 nicht zu erwerben?
Ziemlich tot? Über den Zustand der SPD-Medienpolitik
Gesetzgeberische Schnellschüsse und ein digitales Grundsatzprogramm sind noch kein Ausweis von Relevanz.
Both ends burning: Die Union in der Strategiefalle
In Kalenderwoche 7 PM (post Martin), kann man das Wort „Hype“ langsam aus dem Wortschatz streichen. Aber völlig zu Recht fragen sich viele politische Beobachter: Wo ist die Idee, wo ist das Konzept, wo ein mobilisierendes Thema, wo der Hauch einer Vision – bei Angela Merkel und der Union?