Pssst. Lesen im Netz ist mehrheitsfähig
Alle paar Jahre lässt die Mainzer „Stiftung Lesen“ unsere „Lesekultur“ erforschen. Die jüngste Erhebung ermittelte auch ein paar interessante Ergebnisse zum Lesen im Netz. In ’seriösen‘ Medien wurden die natürlich weggelassen.
Politiker in der Medienfalle
Der Umgang mit den Medien ist für Politiker eine Gratwanderung. Einerseits brauchen Sie die Medien zur Vermittlung ihrer Politik und zur persönlichen Profilierung, andererseits können die Medien das von ihnen geschaffene Image auch schnell wieder zerstören. Allerdings muss der Politiker dazu die Hand reichen.
«State of the News Media»: Situation des US-Journalismus verschlimmert sich weiter
Der US-Journalismus befindet sich in einer existenziellen Krise. Es gibt zunehmend Zweifel, ob die derzeitige Managergeneration der Zeitungshäuser überhaupt die Visionen und die Durchsetzungskraft hat, die Nachrichtenindustrie neu zu erfinden.
Gibt es noch recherchierende Journalisten?
Als Karl-Theodor zu Guttenberg Wirtschaftsminister wurde, schob jemand, der später im Bildblog anonym einen Gastbeitrag dazu veröffentlichte, dem Wikipedia-Eintrag des Adligen einen weiteren Vornamen unter. Zu den neun Vornamen kam nun der falsche Vorname Wilhelm hinzu. Die Bild-Zeitung übernahm dies gleich auf der Titelseite, auch Spiegel Online, heute.de und rp-online schrieben offenbar hemmungslos bei Wikipedia […]
Lesehinweis – Shirky: Die Institution Journalismus hängt nicht am Papier
Der US-Medienwissenschaftler Clay Shirky denkt das «Undenkbare»: Wenn Zeitungen sterben, gilt es neue Institutionen im Internet zu schaffen.
Keine Rente für Wallraff!
Das ZEITmagazin hat Günter Wallraff ausgegraben. Spricht das für die Zeit oder gegen sie?
Kübelweise Klischees im ARD-Brennpunkt über Winnenden
Politik und Journalisten sind augenscheinlich mit allen Kräften bemüht, die tiefe Verunsicherung, die von einem so schrecklichen Verbrechen wie dem Amoklauf von Winnenden ausgeht, durch größtmögliche Bestätigung des eigenen Vorverständnisses in den Griff zu bekommen. Anders kann ich mir das, was ich gestern Abend im ARD Brennpunkt gesehen habe, nicht erklären.
Das neue Verständnis von «gut informiert» sein: Lesen, was Freunde lesen
Auf die unübersehbare Vielfalt der medialen Angebote im Internet hat eine neue Generation längst ihre Antwort gefunden: Sie folgt nicht mehr einzelnen Leitmedien, sondern den Meinungsführern im persönlichen Freundeskreis.
Martin Stadelmaier und die anonymen Internet-Inhalte
Kurt Becks Staatskanzlei-Chef Martin Stadelmaier forderte heute, es solle «keine anonymen Einstellungen im Internet» mehr geben. Soll das heißen, dass auf Blogs nur noch mit voller Namensnennung kommentiert werden darf? Zum Glück nicht.