Das Ende der TV-Duelle
Mit dem Auseinanderbrechen der großen Koalition in Schleswig-Holstein ist Frank-Walter Steinmeier weiter von der Kanzlerschaft entfernt denn je. Damit hat sich auch das Kanzlerduell erledigt.
Tagesschau: Der postmoderne Concierge hat geblinzelt
Die «lautlose Wirksamkeit» der Tagesschau-Maschinerie basiert auf der Herstellung einer Medienrealität, über die nicht mehr diskutiert werden kann. Genau deshalb wurde der Blogeintrag von Kai Gniffke zum Tabubruch.
Rechtsfragen der Informationsgesellschaft – Kulturflatrate, Cheatbots, Suchmaschinen
Der Wochenrückblick, diesmal mit: Streit um Kulturflatrate, Cheatbots unlauterer Wettbewerb, Missbrauchsrisiko Vorratsdaten, Suchmaschinenmanipulation bei Yasni, Warner observiert Kinobesucher und mehr.
Medienlinks zum Wochenstart: Was müssen Journalisten künftig können?
Diesmal mit: Journalist der Zukunft – Rollenwandel wichtiger als Multimediatricks – Howard Rheingold zu Social Media – Heddesheimblog – Mobiler Journalismus
Eine Apokalypse der klassischen Medienindustrie?
Der Medien- und Nutzungswandel könnte zu einer Implosion der gesamten klassisch-kommerziellen Medienindustrie führen. Kommunikationsräume sind ohnehin viel interessanter als Einwegkommunikation. Nur: Ist das auch mainstreamfähig?
Die Initiative Neue Soziale Journalistenwirtschaft
Die Lobbyorganisation INSM lädt Journalisten auf eine Deutschlandreise ein, um sie vor den PR-Karren zu spannen. Sie kann sich das miserable Honorarniveau bei deutschen Medienunternehmen zunutze machen.
Kieler Woche: Alles auf Anfang?
Fernsehduelle mit Vertretern einer großen Koalition gelten als langweilig. Das vorzeitige Ende der Kieler Regierung könnte jetzt zusätzliche Würze in die Debatte bringen – die Parteien stehen schon in den Startlöchern für einen Instant-Wahlkampf.
«Hier wird gutes Geld ohne Beteiligung der Urheber verdient» – Antwort des DJV auf Björn Sievers
In einer Antwort auf den offenen Brief von Björn Sievers bekräftigt der Deutsche Journalisten-Verband seine Forderung, Urheber an den Einnahmen von Google zu beteiligen. Der Gesetzgeber müsse gegen die «Gratis-Unkultur» vorgehen, damit Journalisten und Verlage am Online-Geschäft partizipieren. Das «angeblich freie Spiel der Kräfte» sei nicht im Sinn der demokratischen und kulturellen Funktion der Medien.
Gutefrage.net und die fleißigen Contentsklaven: Wer ist hier der Bösewicht?
Bei gutefrage.net und Co. dürfen die Nutzer als fleißige Contentsklaven auf der virtuellen Verlagsgaleere rudern. Ein klassisches Google-Trittbrettfahrer-Geschäftsmodell, das nicht zum Anti-Google-Aufruf der Verleger passen will.