Internetsperren: Zugangserschwerung in die digitale Gesellschaft
Familienministerin Ursula von der Leyen will im Internet mehr als nur kinderpornografische Seiten sperren und schon ihre Wortwahl lässt nichts Gutes ahnen. Ein Generationenkonflikt um neue Technologien, Informationsfreiheit und Medien ist damit in vollem Gange.
Medienlinks zum Wochenstart: Chancen für Nischenpublikationen
Diesmal mit: Umair Haques Nichepaper Manifesto – BBC verzerrt Wettbewerb im Netz – Wie die Homepage der NYT produziert wird – Internet läuft New York als Magnet für Kreative den Rang ab
Olympisch fern sehen und Sport
Die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender sollten einsehen, dass es nicht zu ihrem Auftrag gehört, teuren Sport zu finanzieren.
Frank-Walter Steinmeier bleibt: Der Offline-Kandidat
Frank-Walter Steinmeier ist noch immer nicht im Netz angekommen. Er richtet die Präsentation seines Kompetenzteam auf die klassischen Medien aus. In seinem Facebook-Profil etwa schweigt er zum neuen Team.
Neue Werbemärkte: Computerspiele als Trägermedien
Die Werbemärkte in Print und Fernsehen stecken in der Krise. Einige Mediaplaner setzen deshalb auf Computerspiele. Die Hersteller sind begeistert, doch Experten zweifeln.
Buchvorstellung: Jonathan Zittrain – The Future of the Internet
In seinem neuen Buch warnt Jonathan Zittrain, Harvard-Professor für Internetrecht, davor, die offene Architektur des Netzes zu zerstören. Julius Endert hat es gelesen.
Allegro, ma non troppo: Die klassische Musik geht ins Netz
Kaum eine Branche wurde so vom Internet durchgewalkt wie die Musikindustrie. Nach dem Pop ist langsam auch die Klassik dran. Einmal mehr sehen die großen Plattenlabels dabei nicht gut aus – sie werden einfach nicht mehr gebraucht. Die Orchester nehmen die Distribution selbst in die Hand.
Die Rückkehr des Autorenjournalismus
Als Opas Kino endlich tot war, begann die große Zeit des Autorenfilms. Jetzt stirbt Opas Presse. Und schon wird ein Revival des Autorenjournalismus prophezeit.
Welt Online: überraschende Werbung für das Qualitäts-Nachrichtenportal
Dass Welt Online seinen Wachstum vor allem auch Google News zu verdanken hat, ist bekannt. Wie die Site derzeit aber versucht, neue Leser für ihren Qualitätsjournalismus zu begeistern, überrascht schon.