Medienlinks zum Wochenstart: Optionen an der Bezahlmauer
Diesmal mit: Stimmen zur neuen Paywall-Strategie der New York Times – Warum Guttenplag funktioniert hat, andere Plagiat-Crowdsourcing-Plattformen nicht – Wer gewinnt und verliert bei Open Data? – Live-Blogs: Journalisten als Gatewatcher statt Gatekeeper – Wie Blogs den Journalismus verändert haben
Helmut Metzner: Die Mär vom FDP-Spion mit der Fliege
Die Geschichte des FDP-„Maulwurfs“ zeigt mustergültig, wie der Polit-Betrieb Skandale produziert – echte und vermeintliche. Manch einer bleibt dabei auf der Strecke.
Die Jugend surft an den klassischen Kathedralen der Meinungsbildung vorbei
Nur noch noch 14 Prozent der 14- bis 29-Jährigen halten Fernsehen für „informativ“. Eine kurze Zwischenbilanz des Wandels der Meinungsbildungsprozesse in der Mediendemokratie.
Glanzlichter: Katzen, Bulldozer und zu viel Transparenz
Die Glanzlichter sind eine Auswahl von neuen und älteren Texten, die ich lesenswert finde. Heute u.a. mit «Ein Hauch von Weimar», «Konservative sind weniger intelligent» und «Japan Almanach» als Blog-Glanzlicht.
Leistungsschutzrecht: Publizistische Vielfaltsförderung geht anders
Ein Leistungsschutzrecht gefährdet die publizistische Vielfalt. Eine differenzierte Analyse der Krise des Journalismus zeigt, dass wir andere medienpolitische Instrumente brauchen. Ein Plädoyer.
GAU
Die merkwürdigen Krisenreaktionsmuster: «Facebook-Freunde, die sich mit Nachrichtenagenturen verwechseln», «Schockstarre durch ständige Alarmmeldungen» und «Entmündigung durch Expertenkultur».
Medienanstalten: Der Bundestag sendet im «rechtsfreien Raum»
Die Landesmedienanstalten haben dem Bundestag heute erklärt, dass er mit seinem Parlamentsfernsehen «im rechtsfreien Raum» sende. Es gäbe keine Rechtsgrundlage für ein entsprechendes Staatsfernsehen.
Netzsperren: Jetzt auch auf der Homepage des Justizministeriums
Die neue Website des Bundesjustizministeriums im netzpolitischen Carta-Test: Julia Seeliger entdeckt Netzsperren und «freundliche Stoppschilder».
Die neue Atomfront
Nach der Fukushima-Katastrophe wird die Debatte nur noch von einer Frage bestimmt sein: Akzeptieren wir ein Restrisiko – Ja oder Nein? Dabei scheinen die Befürworter eines raschen Umstiegs auf eine neue Energieversorgung in der aktiveren Rolle: innovativ, verantwortungsbewusst, vorsichtig.