Medienlinks zum Wochenstart: Im Kern noch das Alte
Diesmal mit: Journalismuskritik von Matt Waite – Wie und warum OWNI funktioniert – Jay Rosen ergründet den ewigen Kulturkampf zwischen Journalisten und Bloggern – Was taugt die Text-Vermarktungsplattform «Die Redaktion»? – SXSW 2011 – Al Jazeera will Social Media dauerhaft einbinden
Drei populäre Irrtümer über Atomkraftgegner
«Es gibt keinen besseren Moment als jetzt, um über Atomstrom und den Ausstieg zu reden» – eine Klarstellung.
Fukushima-Titel: Der Spiegel tauschte schnell noch das Cover
«Das Ende des Atomzeitalters» – diese These hob der Spiegel kurzerhand am Samstagvormittag aufs Cover, als ein Teil der 11/2011-Auflage schon gedruckt war.
Unser Freund, das Atom
Mit dem offenbar zweiten Atom-Gau schließt sich nun möglicherweise ein Kreis, der in den 50er Jahren mit einer Comic-haften Verniedlichung begann.
#japan #fukushima: Einige der besten Kommentar-Tweets
Twitter als Kommentarmedium in Echtzeit: Ich habe mal einige der Tweets zur Atomkatastrophe in Fukushima zusammengetragen, die mir besonders gut gefallen haben.
Glanzlichter: Käsebaguette, widerspenstige Ehefrauen und ein Erklärbär
Die Glanzlichter sind eine Auswahl von neuen und älteren Texten, die ich lesenswert finde. Heute u.a. mit «Wie man radikal ist», «Überwachung Made in Germany» und «VonFernSeher» als Blog-Glanzlicht.
Das Gauselmänner-System: Der unterschätzte Parteispendenskandal
Heute haben die Ministerpräsidenten die Öffnung des Sportwettenmonopols beschlossen. Gleichzeitig wollen sie die Automatenindustrie strenger regulieren. Erst vor drei Wochen hatte die Süddeutsche auf Seite 1 vermeldet: «Dubiose Parteispenden aus Glücksspielkonzernen». Hat es sich also gelohnt für Peter Gauselmann, die ganzen Spenden und Aufmerksamkeiten? In regulierten Branchen wie der Automatenindustrie sollte sich die Politik viel mehr vorsehen, auf was sie sich einlässt.
Universalcode
Der Leser der Zukunft ist ein Alleskönner: Ideengeber, Mitautor, Korrektor, Verleger und Werber. Davon sind die Autoren des neuen Journalismus-Lehrbuchs „Universalcode“ überzeugt.
CDU-Mediensprecher: Keine Eile beim Jugendmedienschutz-Staatsvertrag
Christian von Boetticher, der neue medienpolitische Sprecher der CDU, über «unnötiges Tempo» beim Jugendmedienschutz, Sparpotenziale bei öffentlich-rechtlichen Quizshows und die Lenkungswirkung von Facebook.