Griechenland Exit: Was gilt – Verträge oder Demokratie?
In Brüssel treffen nicht nur zwei Wirtschaftsmodelle, sondern auch zwei verschiedene politische Kulturen aufeinander.
Der Streit um den Konsens
Herrscht in Deutschland eine Meinungsdiktatur oder der strukturelle Dissens? Weder noch: Das Resultat der sehr pluralistischen Demokratie in Deutschland ist eine Hegemonie des Neoliberalismus. Angela Merkels Politik der Alternativlosigkeiten ist Ausdruck und Treiber einer gespaltenen Gesellschaft, die zerstritten ist und doch zugleich ohnmächtig mehrheitlich einen scheinbaren Konsens hinnimmt, der ihr diktiert wird. Was tun?
Smart City-Hype: Die Verdummung der Städte?
Innovative Technologien sollen Städte effizienter, nachhaltiger und lebenswerter machen. Doch hinter dem Smart City-Ansatz stecken handfeste Konzerninteressen – und ein gerüttelt Maß an Technologiegläubigkeit. Grund genug, über Risiken und Nebenwirkungen durchoptimierter (und -kontrollierter) Städte nachzudenken.
Antisemitismus in Europa: Exodus jüdischer Bürger nach Israel – dem gelobten Land?
Nach den Anschlägen von Paris planen immer mehr europäische Juden, den Kontinent zu verlassen. Doch was erwartet sie im gelobten Land? Ist Israel tatsächlich die gewünschte Heimstatt oder nur noch ein Zerrbild ihrer Sehnsucht nach Sicherheit und Heimat?
Volksparteien im Spätmittelalter: Gerade „Best Ager“ sind bereit für Engagement, und das ist auch gut so
Das aktive Engagement älterer Parteimitglieder könnte höher sein. So gesehen überrascht es, dass Parteiführungen angesichts sinkender Mitgliederzahlen in erster Linie versuchen, jüngere Neumitglieder zu werben. Sie sollten sich vielmehr auch an jene Menschen wenden, die bereits im Besitz eines Parteibuches sind. Unter den älteren Mitgliedern gibt es viele, die grundsätzlich bereit wären, sich einzubringen. Die Gruppe der 55-bis-70-jährigen ist das „Spätmittelalter“ der Parteien; sie ist gerade in den Volksparteien überproportional vertreten und kann mit passenden Angeboten aktiviert werden. Manche befürchten als Folge eine Dominanz bestimmter Jahrgänge. Sie wären aber vor allem eines: eine Bereicherung.
Athen: Der Rauswurf der Spar-Sadisten und der Plan von Finanzminister Varoufakis
Die griechische Regierung besinnt sich auf demokratische Prinzipien. Sie macht die eigene Politik und nicht die der Brüsseler Aufseher. Hierzulande wird der griechische Finanzminister als Verrückter dargestellt, dabei sind seine finanzpolitischen Pläne weit vernünftiger als die Katastrophen-Maßnahmen der EU.
Das Versagen der Parteien
PEGIDA scheinen schneller Geschichte zu werden, als es ihnen lieb sein kann. Das liegt an ihnen selbst, aber auch an Gegenprotest aus der Zivilgesellschaft. Die großen Parteien haben den geringsten Anteil am Scheitern der islamfeindlichen Gruppierung.
Buschkowsky-Rücktritt: Gut, dass er geht!
Die Probleme Neuköllns haben Heinz Buschkowsky reich und berühmt gemacht. Zuletzt hat er die Probleme lieber lautstark vor sich her getragen, statt an Lösungen zu arbeiten. Ausgegrenzt, statt das Gespräch zu suchen. Nun hat er seinen Rücktritt als Bürgermeister angekündigt. Und das ist auch gut so.
Große Augen, keine Ahnung? Die Naina-Debatte, die wir eigentlich führen sollten.
Nainas Bildungs-Tweet hat den richtigen Anstoß gegeben. Aber es geht nicht nur um Mieten und Versicherungen. Wir brauchen neue Fächer, die den Schülern erklären, wie die Welt um sie herum funktioniert. Und neue Lehrpläne, die Schüler zu mündigen Bürgern werden lassen.