Einigkeit und Recht und Spitzensteuersatz
Ein paar Prozent Steuern mehr oder weniger tun der Motivation der meisten Spitzenverdiener keinen Abbruch und sind sozial gerecht. Sie wollen Menschen helfen, sich selbst beweisen, einmal in ihrem Leben Weltmeister werden – und eben auch ihren Beitrag zum Sparpaket leisten.
«Hamburger Manifest für einen sozialen Liberalismus»
Carta dokumentiert hier das «Manifest» einer Gruppe aus der Hamburger FDP, in der sie auch das Sparpaket der schwarz-gelben Bundesregierung angreift.
Linktipps zur Internetwirtschaft: Google, Creative Commons, Apple, Android
Umwälzungen der Woche: Apple wird wohl bald mehr Umsatz als Microsoft machen, Tech-Firmen erscheinen vertrauenswürder als klassische Medienunternehmen.
YouTube im sicheren Hafen
Ein New Yorker Richter wehrt mit Hinweis auf die “Safe- Harbor-“Bestimmung eine Milliarden-Klage von Viacom ab. Zum Glück: Ein kaputt geklagtes YouTube wäre das Ende der neuen Online-Kommunikationskultur.
Verzicht auf ein Werbe- und Sponsoringverbot: Medienpolitik als Aussitzmodell
Die Politik scheut nicht nur Gebührenerhöhungen. Sie scheut auch der Bevölkerung ehrlich zu sagen, was das öffentlich-rechtliche Rundfunksystem kostet. Mit dem Verzicht auf ein Werbe- und Sponsoring-Verbot im Gebührenfernsehen hat die Medienpolitik die Gestaltung eines ordnungspolitisch vertretbaren Mediensystems weitgehend aufgegeben.
Haushaltsabgabe: Die Rechnung hinter dem neuen Rundfunkgebührenmodell
Ein Schaubild aus dem Umfeld der Staatskanzleien zeigt das «Wunder» der Haushaltsabgabe: 7,3 Mrd. statt 6,5 Mrd Euro Rundfunkeinnahmen im Jahr 2020 bei einem stabilen Beitragssatz von 17,98 Euro.
Linktipps zur Internetwirtschaft: Nokia, Futurezone, last.fm für Nachrichten
Linktipps rund um die Internetwirtschaft und verwandte Felder. Heute u.a. mit den rechtlichen Implikationen von Flattr und anderen Zahlungsdiensten für Blogs und «Democracy of Making (And Selling)».
taz.de: „Flattr hat das Tool angeboten, was wir uns immer gewünscht haben“
Die taz hat als erstes großes klassisches Medium aus Deutschland Flattr in ihrem Online-Angebot integriert. Matthias Urbach, Leiter von taz.de, erzählt im Interview, warum die taz auf Flattr setzt und gern von ihren Lesern abhängig ist, warum andere Online-Angebote eher nicht nachziehen werden und warum er bei Flattr kein Datenschutzproblem sieht.
Das „Jetzt-sind-wir-dran“-Problem der CDU
Die Union schneidet in Umfragen so schlecht ab wie zuletzt bei der Spendenaffäre und kaum jemand erwartet mehr, dass die Politik die Wirtschaft bestimmen kann. Für die Mehrheit der Bevölkerung muss Politik in der Krise jedoch nach dem Motto: „Germany first“ agieren. Verliert die CDU ihr wichtigstes Wahlmotiv «Wirtschaftskompetenz»?