Fünf Thesen zur Popkultur nach dem Tod ihres Königs
Seit Michael Jacksons Tod hört man es auch in Bezug auf die Popkultur immer häufiger: Wir erleben gerade das Ende einer Epoche. Die Ära der globalen Popstars ist vorbei. Warum man sich hier tatsächlich mal Sorgen machen sollte – im Unterschied zur Zukunft der Zeitung, des Buchs und des Fernsehens etwa.
Steinmeier in der Kerry-Falle
Frank-Walter Steinmeier scheint immer noch nicht in der Partei angekommen. Mit der Berufung von Thomas Steg zu seinem Sprecher und Medienberater soll nun alles besser werden. Doch die Zeit ist knapp, und langsam drängen sich in diesem vom Vorbild Barack Obamas überschatteten Wahlkampf Parallelen zu einem anderen, weniger glücklich agierenden US-Politiker auf.
Irangezwitscher: Süßer Vogel Freiheit?
Eben noch waren wir alle entzückt vom revolutionären Potential, das Twitter im Iran offenbarte. Dann wurde es still. Schrecklich still. War da was?
Die große Koalition hat funktioniert – und wie!
Mit teuren Geschenken an die Wähler hat die große Koalition eine Sicherheit vorgegaukelt, die es gar nicht gibt. Die Folgen des Konjunktureinbruchs wurden um ein halbes Jahr verschoben, um die große Koalition über die Bundestagswahl zu bringen.
AWA 2009: Internet wächst weiter, Zeitungen verlieren weniger
Neue Zahlen aus Allensbach zeigen: Das Internet gewinnt weiter mit erheblichen Wachstumsraten an Zuspruch. Die derzeitige Print-Krise ist keine Nutzungs-, sondern eine Umsatzkrise.
Neues von der Heimatfront
Das nächste große Ding im Internet könnten regionale Online-Magazine sein, die von freien (und frei gesetzten) Lokal-Journalisten gemacht werden.
Gensemer: Es geht um die Aussicht, dass Wahlen auch etwas verändern
Zwölf Wochen vor der Bundestagswahl sieht sich der Wähler mit der Lethargie eines vertagten Handlungsdrucks konfrontiert. Im Vorwahlkampf feht es vor allem an einem: An der Zuversicht der Wähler, dass sie mit ihrer Stimme wirklich etwas verändern könnten.
MDR-Sachsenspiegel auf dem Weg zum Regierungsspiegel
Kritische Stimmen zur sächsischen Regierung kommen im Sachsenspiegel kaum zu Wort. Er verfehlt damit den Programmauftrag des MDR, doch Intendant Udo Reiter ignoriert das Problem.
Wir sind entrückt und unflexibel. Fünf Thesen zur Zukunft des Zeitungswesens
Wir dürfen uns um Himmels Willen nicht klüger vorkommen als unsere Leser. Denn ihre Wirklichkeit herrscht über unsere Wirklichkeit. Wenn wir jetzt nicht beginnen den Tageszeitungsjournalismus zu ändern, werden wir am Ende den Untergang einer ganzen Mediengattung besiegeln.