Ein Projekt für Schwarz-Gelb: die Aufstiegsgesellschaft
Der neuen schwarz-gelben Koalition fehlt es bislang an einem politischen Leitgedanken. Sie müsste auf Bildung setzen und sich «Aufstieg für alle» auf die Fahnen schreiben.
Micropayments im Online-Journalismus: Kostenfalle Einzelverkauf
Der Einzelverkauf von Artikeln gilt vielen Zeitungsverlagen als praktikables Online-Geschäftsmodell. Doch damit droht die Kostenfalle, denn das Bündelprodukt «Zeitung» wird im Netz aufgeschnürt. Was fehlt, ist die Frage: Was ist der Vorteil für den Leser?
Die Ein-bisschen-Koalition
Ein bisschen zurück, ein bisschen nach vorne: Große Würfe sind von der schwarz-gelben Koalition kaum zu erwarten.
Rechtsfragen der Informationsgesellschaft – Werbevergleiche, Google, YouTube
Der Wochenrückblick, diesmal mit: BGH zu vergleichender Werbung, DSDS-Juroren sind Unterhaltungskünstler, Patentrecht novelliert, Netzsperren-Richtlinie nicht mehr geheim, Verleger prüfen Kartellverfahren gegen Google, Einigung zwischen YouTube und Warner – und mehr.
Medienlinks zum Wochenstart: Elektrischer Reporter in Höchstform
Elektrischer Reporter zur Journalismus-Finanzierung – BBC goes Social Media – Pro und Contra zum Zustand des Lokaljournalismus – Knight Foundation erwägt Kredite statt Spenden – Geschichte eines verlorenen Zeitungsdesign-Pitches
Verstrickt: Thomas Gottschalk im ZDF-Bild.de-Mix
Thomas Gottschalk mit ZDF-Mikrofon in der Hand in einem Bild.de-Video und mittendrin und vorne dran Werbung: Ein Sittengemälde der Verstrickung von öffentlich-rechtlichem Fernsehen mit dem boulevardmedial-kommerziellen Komplex. Ein ehemaliger Grimme-Institut-Leiter fragt: illegale Quersubventionierung?
KStA-Redakteur Rüdiger Heimlich – Journalist mit Doppelrolle
Rüdiger Heimlich ist Redakteur beim Kölner Stadt-Anzeiger (KStA), wo er über Medienthemen berichtet. Gleichzeitig ist der Journalist auch für den Westdeutschen Rundfunk (WDR) tätig, über den er im KStA ebenfalls schreibt.
Einmal angetreten, zweimal verloren: SPD demontiert sich weiter selbst
Mit ihrer angeblichen Neuausrichtung bringt sich die SPD die zweite Niederlage binnen einer Woche bei. Statt ihre interne Zerrissenheit aufzulösen, wird sie institutionalisiert.
Ist die SPD jetzt völlig matschie?
Zwei Tage nach ihrer schlimmsten Wahlniederlage in der Geschichte der Bundesrepublik wählte die SPD-Fraktion den Verlierer zum Oppositionsführer. Und drei Tage später votierte die Thüringer SPD-Spitze für eine Koalition mit der CDU.