Ulrike Langer 11.10.09

Medienlinks zum Wochenstart: Hurleys «Content-Kleptomanen»

Wirres von Hurley aus China – Ist die Google-Library gut oder böse? – «rechtsfreier Raum»: die Dekonstruktion einer Phrase – Wer braucht Spredder? – Wie Geeks dem Informations-Überfluss begegnen

Heiko Hilker 11.10.09

MDR-Chefredakteur Wolfgang Kenntemich sollte Distanz zu PR-Beratern wahren

Die Quadriga PR-Hochschule ist selbst ist ein PR-Instrument der Helios Media. Daher sollte MDR-Chefredakteur Wolfgang Kenntemich ihr skeptisch gegenüberstehen.

Tim Renner 09.10.09

Das Ende der Krise der Musikwirtschaft

Würden rund 18 Prozent der 31.8 Millionen DSL-Kunden eine Musikflatrate für 9.99 Euro kaufen, entstünde ein jährlicher Umsatz von 663 Mio. Euro – mehr als die Hälfte dessen, was die Industrie 2008 mit CDs erzielte; und dabei mit viel höheren Margen.

Doris Raßhofer 09.10.09

Wolfgang Blau: «Der ideologische Widerstand, eigene Rollenbilder zu überdenken, ist groß.»

«Wir müssen die Inhalte an allen Wasserlöchern der digitalen Kultur bereithalten» – Zeit Online-Chefredakteur Wolfgang Blau im Interview über die «Wild-West-Phase» der Nachrichtenportale, «kollaborativen Journalismus» und mehr Bezahlinhalte auf Zeit Online.

Matthias Schwenk 08.10.09

Hombachs Reaktion aufs Internet-Manifest verweist auf die Contentfixierung der Verlage

Das Internet-Manifest zieht Kreise, zuletzt reagierte Bodo Hombach (WAZ-Gruppe) mit einem ins Ungefähre zielenden Rundumschlag. Was aber ist mit der drängenden Frage nach den Geschäftsmodellen der Zukunft? Eine Bestandsaufnahme.

Ilja Braun 08.10.09

BGH-Urteil zur Übersetzervergütung

Die Übersetzer können mit der Entscheidung des Bundesgerichtshofs grundsätzlich zufrieden sein. Bitteren Nachgeschmack hinterlässt allerdings die anhaltende Benachteiligung von Taschenbuchübersetzungen.

Christoph Bieber 07.10.09

Koalitionsverhandlungen: Wo bleibt die digitale Anreicherung? Wo bleibt Twitter? Wo bleiben die Blogs?

Die Koalitionsverhandlungen wären ein ideales Testfeld, um politische Alltagsroutinen auch nach dem Wahlkampf digital anzureichern: Kontinuierliche Tweets zum Verhandlungsgeschehen und allabendliche Blogeinträge von den Verhandlungsführern könnten die Spekulationswut der Hauptstadtmedien angenehm konterkarieren. Obama hat das alles vorgemacht. Hierzulande kämpft nur noch @westerwave gegen einen typisch deutschen Offline-Herbst.

Romanus Otte 07.10.09

Die Mitte will Mitte-Links

Wer eine realistische Erwartung an Schwarz-Gelb entwickeln will, muss drei Bündel von Erwägungen unterscheiden: die politische Tektonik, die Taktik und erst dann das Tagesgeschäft. Die Wähler haben Mitte–Rechts gewählt, um eine Mitte-Links-Politik zu bekommen.

Peter Glaser 06.10.09

An der Flüchtigkeitsfront

Wir leben in merkwürdigen Zeiten: Zeitungen werden durch zu viel Liebe zerstört, die Kulturflatrate ist längst da und der Kommunismus könnte mit digitaler Hilfe doch noch siegen.

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