Libreka!: Der E-Book-Flopp des Börsenvereins
Einem Insider-Bericht zufolge erzielt das millionenschwere E-Book-Portal Libreka! des Börsenvereins monatliche Verkäufe von «knapp über Null». Die Buchbranche macht die gleichen Fehler wie die Musikindustrie. Ihre Verhinderungspolitik gefährdet nicht nur die eigene Zukunft, sondern lässt die Urheberrechtsdebatte bewusst weiter eskalieren.
Medienlinks zum Wochenstart: 100 Jahre Rechteverwerter versus Fortschritt
Von Grammophon bis Google: Kein Fortschritt ohne Rechtefehden – Blogs zählen nichts beim Einstieg in den Journalismus – Wird Boston hyperlokales Journalismusmodell? – Hat Der Westen seine besten Zeiten schon hinter sich?
Von Twitter lernen: Location Based News
Das mobile Internet mit lokalisierten Inhalten nimmt allmählich Konturen an. Bei Twitter hat man das erkannt, in den klassischen Medienhäusern kaum.
Widerstand zwecklos
Wer Google verlassen möchte, bekommt jetzt Unterstützung: von Google.
Der Tag, an dem ich aufhörte, die Frankfurter Rundschau ernstzunehmen
Klaus Kocks hat mit seinem Artikel «Piraten, nein Danke!» in der Frankfurter Rundschau die Messlatte in Sachen Internet-Ignoranz mal wieder ein Stück tiefer gelegt.
Erfolg für Piraten und Petition: Internetsperren ausgebremst
Durch Aussetzung hat die FDP die Internetsperren für diese Legislaturperiode praktisch ausgebremst. Es ist nicht nur ihr Erfolg, sondern vor allem der von 850.000 Piratenpartei-Wählern und 134.000 Petitionsunterzeichnern. Beachtlich ist aber auch, wozu offenbar nichts im Koalitionsvertragsvertrag stehen wird: Was macht Schwarz-Gelb in Sachen Urheberrecht/Internet?
Green growth, green jobs, green whatever: Die Ökologisierung der Wirtschaft von oben
In der Klimadiskussion wird immer weniger Alarm geschlagen, stattdessen werden die ökologischen und wirtschaftlichen Chancen einer veränderten Umweltpolitik gepriesen. Die Umweltbewegung wurde hier von Unternehmen und Wirtschaftsorganisationen überholt.
Hartz-IV-Entschärfungen: Gut gemeint, das Falsche erreicht
Die neue Koalition lobt sich für die Anhebung des Schonvermögens und der Zuverdienstgrenzen für Hartz-IV-Empfänger. Doch eine entschiedene Neuregelung wurde versäumt.
Nirgends dumme Nutzer, kein Artenschutz
Nicht der Mangel an Qualitätsinhalten im Netz ist das Problem von Verlagen und Nutzern. Was derzeit bedroht ist, sind liebgewonnene Berufsbilder, Produktionsabläufe und Arbeitsstellen.