flattr: Die erste Abrechnung
Der erste flattr-Monat für Carta – das Ergebnis überrascht positiv.
«Schreib Zukunft»-Spot – Nike sieht die WM als Spektakel und Afrika nur per Satellit
Der Nike-Werbespot zur WM 2010 ist eine fulminante Bilderreise durch die Fußballwelt und verlässt sich ganz auf die globale Präsenz von Stars, Sport und Marke, die auch im Spot selbst vor allem medial vermittelt wird – eine Parabel auf die Gesetze des sportiven Showbusiness.
Letzter Aufruf für Social News? Der Digg-Relaunch
Digg, der amerikanische Pionier in Sachen Social News, wagt in Kürze einen neuen Anlauf. Aber ist seine Form der Nachrichtenaggregation nicht eher ein Auslaufmodell?
Der Hund bekommt im Nachhinein Prügel. Teil IV der Serie „Abmahnrepublik“
Ja, es gibt sie: die tapferen Kämpfer gegen den Abmahnwahn. Doch es sind vorwiegend Einzelkämpfer, kleine Vereine, engagierte Betroffene, die unermüdlich Fälle sammeln und dokumentieren. Was hierzulande fehlt, ist eine kampagnenfähige Lobby.
Die Bundesleberwurst: Köhler kneift, weil er kritisiert wird.
Horst Köhler ist zurückgetreten, weil er beleidigt ist über die Kritik an seinem Interview zum Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr. Jetzt braucht es jemanden mit Ideen für Deutschland und einer anderen Vorstellung für dieses Amt. Für Parteikasperl und Bundesleberwurst bedarf es keiner Institution mit Verfassungsrang.
Die knappste Ressource in der Urheberrechts-Debatte ist: Eine gemeinsame Perspektive
Kultur kann nicht per se von Produktionsmechanismen abgekoppelt werde, denn Kreativwirtschaftsgüter benötigen Kapital als Energiezufuhr. Ausschließbarkeit ist in diesem marktwirtschaftlichen Prozess daher ein wichtiger Mechanismus. – Stefan Herwig antwortet auf Felix Neumann.
Die Ursache – nicht der Anlass – für den Rücktritt des Bundespräsidenten.
Horst Köhler wollte gut ankommen und nicht als schmutziger Politiker gesehen werden. Also hat er – obwohl selbst Vollblutpolitiker – Politikerschelte aus Populismus betrieben. Das haben sie ihm irgendwann übel genommen. Aber auch ein Bundespräsident braucht Freunde.
Steul: «Im Hörfunk versendet sich manches, im Web versendet sich nichts.»
“Die Überschrift ‘Horst Lübke’ hätte ich niemals durchgehen lassen.” – Deutschlandradio-Intendant Willi Steul über das für seine Sender geführte Interview mit Horst Köhler und die Folgen: über die zwei Fassungen, die Proteste im Web, grenzwertige Zuspitzung und pawlowsche Reflexe [mit Video].
Was für eine Heuchelei: Wenn Köhler geht, muss auch Westerwelle zurücktreten. Beide sagten das Gleiche.
Köhler sagte das, was alle wissen und alle denken. Was für eine beispiellose Oberflächlichkeit in der Berichterstattung und der Analyse des Rücktritts von Horst Köhler von seinem Amt als Bundespräsident.