Glanzlichter: Selbstverstümmelung, hässliche Blogs und eine Tote
Iran sitzt in der Falle, Israel übt die Rache Gottes und Chinas Finanzhilfen könnten in Frage stehen. Reflexbiss-Objekt der Woche war Joachim Gauck, die Deutsche Bank steigt aus der Todeswette aus, und Neutrinos sind doch nicht schneller als Licht. Ach, Berlinale war auch noch.
Kann es ein Eigentum an Geistigem geben? Nein.
Geistiges Eigentum wird gern von materiellem Eigentum hergeleitet, um dann eine quasi Gleichbehandlung zu fordern. Doch die Analogie trägt nicht.
Bericht vom 1. Carta-Autorentreffen
Am 17. Februar trafen sich rund ein Dutzend Carta-Autoren in Berlin zu einem ersten Meinungsaustausch.
Intersexuelle: Was richtig ist, bestimmt der Ethikrat
Zur heute veröffentlichten Stellungnahme: «Der Ethikrat hat sich zur Situation intersexueller Menschen geäußert. Trotz guter Vorschläge zementiert der Rat aber auch die aktuelle Behandlungspraxis.»
Klassische Medien und Netzöffentlichkeit: Wer verändert hier eigentlich wen?
Die Breitband-Livesendung, die als Kooperation des Deutschlandradios Kultur und der Autorenblogs Spreeblick und Carta am 18. Februar über den Sender ging, kann nun bei dctp, der „Plattform für unabhängige Dritte im deutschen kommerziellen Fernsehen“ nachbetrachtet werden.
Der Druck auf unabhängige Netzmedien wächst
Bei Kaffee und Geschirrgeklapper vergleichen die Netz-Experten Thierry Chervel, Matthias Spielkamp und Marcel Weiß die Situation der Netzmedien in Frankreich, Deutschland und den USA.
Was von Gauck zu erwarten ist
Wird man den designierten Nachfolger von Wulff nun auch durch die Medienmühle drehen, nachdem das Spiel mit Horst Köhler und Christian Wulff so gut geklappt hat? Vieles spricht dagegen.
Deutschland sucht den Medien-Präsidenten
Die Journalisten in Deutschland sind glücklich. Nach neun Wochen Wulff dürfen sie jetzt den nächsten Präsidenten casten (und dann pürieren).
Brauchen wir ein Netz-Greenpeace?
Die Professionalisierungsdebatte im Netz nimmt Fahrt auf. Angetrieben von Akteuren, die täglich mit den PR-Profis der anderen Seite zu tun haben. Doch widerspricht der verständliche Wunsch nach professioneller Schlagkraft nicht dem Anspruch der Netzpolitik, mehr Demokratie und Transparenz zu wagen?